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    OSTHEIM

    Müde und zufrieden nach Outdoor-Prüfung

    Ein Höhepunkt auf der rund zwei Kilometer langen Strecke war die Slackline über die Streu. Foto: Eva Wienröder

    Mächtig was los war beim 4. „The Strong Kids Run” des Sportclub (SC) Ostheim am vergangenen Samstag. Der Hindernislauf rund um das Sägewerk „Kupfermühle” war heuer überaus gut besucht. Und nicht nur Kinder und Jugendliche, auch viele Erwachsene waren bei dem Outdoor-Spaß mit von der Partie.

    Die Einladung zum Auftakt des Ostheimer Ferienprogramms war an alle Landkreiskinder ergangen; dass sie auf derart große Resonanz stieß, das freute freilich die Veranstalter, die sich wieder ganz schön ins Zeug gelegt hatten, um den Teilnehmern einen abwechslungsreichen Parcours zu bieten. Das Gelände des Sägewerks und die umliegenden Streuauen erwiesen sich dabei einmal mehr als ideal, wie Gabi Münch vom SC-Vorstandsteam bei der kurzen Begrüßung bemerkte. Dabei dankte sie auch Sägewerksbesitzer Karlheinz Herda für die Bereitstellung des Areals und seine Hilfe. Herda wiederum findet den Lauf eine tolle Aktion, die er gerne unterstütze, wie er strahlend versicherte.

    Eine tolle Aktion – das befand auch Peter Suckfüll. Er wollte die Veranstaltung auf keinen Fall verpassen und unbedingt einmal vorbeischauen. „Was hier in Ostheim wieder ehrenamtlich auf die Beine gestellt wurde, das ist einfach spitze”, lautete das dicke Lob des stellvertretenden Landrats für den SC Ostheim und seine engagierten Mitglieder.

    Die hochsommerlichen Temperaturen über 30 Grad Celsius konnten die Läufer nicht schrecken. Mehr als 80 hatten sich angemeldet, es waren aber dann doch mehr, die ihre Runde drehten, insgesamt dürften es so um die 100 Teilnehmer gewesen sein. Und nicht nur Kinder und Jugendliche, auch viele Erwachsene machten mit. Sämtliche Generationen waren vertreten, und so war die Veranstaltung ein Spaß für Jung und Alt.

    Zwei Gedanken liegen dem „Strong Kids Run” zugrunde: Kinder stark machen als wichtiger Aspekt der Drogenprävention und ganz im Sinne des olympischen Mottos „Dabei sein ist alles!”. So ging es auch dieses Mal um die Freude an der Bewegung und am Draußensein in der freien Natur und nicht darum, der Schnellste zu sein. Spaß haben und sich dabei auch selbst etwas beweisen, konnten die Läufer bei den verschiedenen Hindernissen. Die Strecke gemeistert zu haben, das gab einfach ein gutes Gefühl. So blickte man dann auch, im Ziel angekommen, in teils müde, aber zufriedene und fröhliche Gesichter. Die Kinder und Erwachsenen waren gleichermaßen begeistert, und manche drehten sogar noch eine Extra-Runde.

    Ausgewiesen war eine rund zwei Kilometer lange Tour mit verschiedenen Stationen. Es wurde gelaufen, gesprungen, geklettert, gekrochen, es wurden Gräben überwunden und die Streu wurde zweimal über- beziehungsweise durchquert. Auch ein Labyrinth im Maisfeld hatte man in die Streckenführung eingebaut. Das Team um die drei SC-Vorsitzenden Eberhard Helm, Gabi Münch und Ali Louzri hatte sich allerhand für einen abwechslungsreichen Parcours einfallen lassen. Sicherheit wurde natürlich großgeschrieben, bei den Hindernissen bestand keine Verletzungsgefahr, und außerdem waren überall Streckenposten, die den Teilnehmern dann auch behilflich waren.

    Im Ziel gab es für jeden Teilnehmer eine Urkunde zur Erinnerung und eine kleine Aufmerksamkeit. Die drei Gruppen mit den meisten Startern erhielten zudem Gutscheine zum Eisessen. Nach dem Lauf gab es dann noch eine Vorführung mit dem Ostheimer Trial-Athleten Leon Kirchner, bei dem tolle Stunts zu bewundern waren.

    Allerhand Hindernisse warteten auf die Teilnehmer des „Strong Kids Run” des SC Ostheim. Foto: Eva Wienröder

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