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    BISCHOFSHEIM

    Neue Parkplätze auf alten Anwesen

    Die Kinderkrippe „Spatzennest“ hat ihren Betrieb aufgenommen. Das Eröffnungsfest ist für Oktober geplant. Foto: Marion Eckert

    Die Kinderkrippe „Spatzennest“ in Bischofsheim hat ihren Betrieb aufgenommen. Mit dem Trägerverein, dem St. Liobaverein, hat die Stadt Bischofsheim die Vereinbarung geschlossen, dass die Übernahme des Defizits nur dann erfolgt, wenn ein Anstellungsschlüssel eingehalten wird. Im ersten Jahr wird dies womöglich nicht durchgängig der Fall sein. Deshalb stellte der Trägerverein den Antrag, dass im Eröffnungsjahr das Defizit unabhängig von formalen Vorgaben übernommen wird. Dem stimmte der Stadtrat zu.

    Zuschüsse sichern

    Die Stadt Bischofsheim stellt auch für das kommende Jahr für die Programme „Stadtumbau West“ und „Kleinere Städte und Gemeinden“ Bedarfsmitteilungen an die Regierung von Unterfranken, um sich mögliche staatliche Zuschüsse zu sichern. In den Programmbereich „Stadtumbau West“ fällt die Gestaltung der Außenanlage der Braunsmühle, die aufgrund des zögerlichen Baufortschritts mehrfach verschoben wurde. Da die Eröffnung der Braunsmühle nun für die zweite Jahreshälfte 2019 vorgesehen ist, wurde die Gestaltung der Außenanlage erneut angemeldet.

    Parksituation verbessern

    Die Parksituation in der Altstadt für Mieter und Eigentümer zu verbessern, ist ein Ziel von Bürgermeister Georg Seiffert. Um das Wohnen in der Altstadt attraktiver zu gestalten, sollen geeignete leer stehende Objekte angekauft, umgebaut oder zurückgebaut werden, damit dort überdachte Parkflächen entstehen könnten. Diese Parkmöglichkeiten können den Altstadtbewohnern entgeltlich oder unentgeltlich zur Verfügung gestellt werden, führte der Bürgermeister aus. Im Idealfall sollen diese Parkmöglichkeiten auf das gesamte Gebiet verteilt werden, damit die Parkplätze in unmittelbarer Nähe der Wohnung angeboten werden können. Dieses Vorhaben, wurde nun im Stadtumbau West angemeldet.

    Eng damit verbunden sind die Neugestaltung des Quartiers „Gerberzwinger“ und die Zukunft der ehemaligen Heurichbräu. Die Maßnahme soll 2019/2020 in Angriff genommen werden. Weitergeführt werde die Sanierungsberatung und das kommunale Förderprogramm, die Bewilligung liege bis 2020 vor, für die Folgejahre bis 2022 werden beide Maßnahmen erneut angemeldet.

    In das Programm „Kleinere Städte und Gemeinden“ fallen die Erweiterung der Rhönhalle zu einem Stadtteilzentrum, die Errichtung einer Rollsportanlage und die Neugestaltung des Wegs an der Stadtmauer sowie die Innenentwicklungs- und Sanierungsberatung in der Kreuzbergallianz.

    Bebauungsplan

    In der August-Sitzung des Stadtrats wurden zwei Bauanträge für Freiflächen im Bereich „Am Stockacker“ in Frankenheim vorerst abgelehnt, weil die nötigen Voraussetzungen im Bebauungsplan fehlten. Der Bebauungsplan wurde 1973 erstellt, damals bezeichnet als „Nördlich der B279“. Bürgermeister Seiffert machte darauf aufmerksam, dass dieser Begriff heute irreführend sei, da die B279 zur damaligen Zeit die Durchgangsstraße in Frankenheim war.

    Heute führt die Bundesstraße nördlich an Frankenheim vorbei. Jedenfalls wurde die Fläche, die nun bebaut werden soll, im Bebauungsplan als Grünfläche ausgewiesen, wobei ein Teil heute schon bebaut sei. Die Restfläche ergebe voraussichtlich noch zwei Bauplätze, doch aufgrund der derzeitigen Grundstückszuschnitte und Eigentumsverhältnisse entstehe durch die Bebauungsplanänderung nur ein Bauplatz. Vom Eigentümer dieses Grundstücks wurde ein Antrag auf Änderung des Bebauungsplans gestellt, die Kostenübernahme durch die Eigentümer muss noch vertraglich festgelegt werden. Die Stadträte stimmten dieser Regelung zu.

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