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    Ostheim

    Neues Baugebiet an der Burgstraße geplant

    Gleich mehrere Bauanträge waren zur Sitzung des Stadtrats Ostheim eingegangen. Dem Neubau einer Hofanlage und der Errichtung einer Stützmauer auf dem Gelände der Bionade GmbH steht von Seiten der Stadt nichts entgegen. Grünes Licht gab es auch für die Dachstuhl- und Giebelsanierung an einem Wohnhaus in Urspringen sowie für den Anbau eines barrierefreien Sanitär- und Schlafraums an ein Wohngebäude in der Friedenstraße in Ostheim. Dem Bau eines Einfamilienhauses mit Doppelgarage unterm Pfaffensteig wurde mit einigen Befreiungen von den Festsetzungen des Bebauungsplans zugestimmt.

    Bürgermeister Ulrich Waldsachs informierte noch kurz darüber, dass es mit dem geplanten kleinen Baugebiet an der Burgstraße voran geht. Es wurden bereits Grundstücksankäufe von der Stadt getätigt.

    Stadt will keine großformatigen Werbetafeln

    Eine klare Absage erteilte der Stadtrat der von einer Werbeagentur mit Sitz in der Schweiz beantragten Errichtung von unbeleuchteten und beleuchteten großformatiger Werbetafeln in der Paulinenstraße am östlichen Ortseingang und im Bereich „Bleichgarten“. Man befürchtet eine Beeinträchtigung des Stadtbildes. Zudem würde eine Genehmigung womöglich eine gehäufte Anordnung von Werbeanlagen dieser Art an den Ortseingängen nach sich ziehen, war sich das Gremium einig.

    Das bestehende Sanierungsgebiet „Ostheimer Altstadt“ soll erweitert werden, so können künftig auch Hauseigentümer außerhalb des Stadtmauerrings von Förderungen profitieren. Die Stadtvertreter beschlossen, dass die vorbereitenden Untersuchungen für die Erweiterung eingeleitet werden sollen.

    Ferner wurde beschlossen, die Satzung über Aufwendungs- und Kostenersatz für Einsätze und andere Leistungen der gemeindlichen Feuerwehren anzupassen und neu zu erlassen. Gemäß amtlichen Empfehlungen wurden auch neue Satzungen über die Erhebung von Verwaltungskosten für Amtshandlungen im eigenen Wirkungskreis der Stadt Ostheim sowie über die Erhebung von Erschließungsbeiträgen erlassen.

    Vier verkaufsoffene Sonntage

    Der Stadtrat beschloss darüber hinaus eine Rechtsverordnung nach dem Ladenschlussgesetz für die vier verkaufsoffenen Sonntage am Frühlingsfest, Stadtfest, Wurstmarkt und Weihnachtsmarkt. Die Geschäfte dürfen jeweils von 12 bis 17 Uhr ihre Türen öffnen.

     Aus den Reihen der Ratsleute meldete sich abschließend Udo Trabert zu Wort mit einem Appell an die Ostheimer Bürger, die Abfallplätze sauber zu halten.

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