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    GROßEIBSTADT

    Neues Baugebiet soll noch größer werden

    Auf den Weg gebracht hat der Gemeinderat von Großeibstadt in seiner Sitzung vom Freitagabend den Bebauungsplan „Neumühle“. Das neue Baugebiet befindet sich am Ortsausgang von Großeibstadt in Richtung Kleineibstadt. Unterhalb eines Wäldchens sollen dort 23 Bauplätze entstehen. Zwei mehr, als im Entwurf des Planungsbüros Ledermann vorgesehen.

    Ein Flurweg soll verschwinden

    Ausführlich behandelte das Gremium den Bebauungsplan „Neumühle“. Bürgermeister Emil Sebald stellte dazu drei Entwürfe des Planungsbüros Ledermann vor. Schnell hatte man sich auf die Variante 3 geeinigt, allerdings hier Änderungen vorgeschlagen. So sollen in einem Bereich dort vorgesehene Kurven entfallen, dafür aber die „Bergstraße“ geradeaus weiter geführt werden. Ein vorhandener Flurweg wird verschwinden, da die Landwirte die Möglichkeit haben auf anderen Wegen zu ihren Grundstücken zu gelangen. Wichtig war es dem Gemeinderat den landwirtschaftlichen Verkehr aus dem Neubaugebiet heraus zu halten.

    Diskussionen über den Bebauungsplan

    Mit der notwendigen Erschließung gibt es keine Probleme. „Jetzt müssen wir aber erst einmal die geplanten Bauplätze alle verkaufen,“ stellte Bürgermeister Sebald klar. Zwei eingezeichnete Wendehämmer in Richtung Kreisstraße sollen größer angelegt werden. Hierzu nahem die Ratsmitglieder das Baugebiet „Am Rennweg“ in Bad Königshofen als Grundlage. Näheres ergibt sich aus der späteren Detailplanung. Diskussionen gab es zum Vorschlag einiger Ratsmitglieder, das Baugebiet in Richtung Kreisstraße zu erweitern. Damit könnten dort zwei weitere Bauplätze entstehen und das Baugebiet parallel zur Straße auf 23 Baugrundstücke erweitert werden. Mit dem Planungsbüro Ledermann soll nun geklärt werden, inwieweit die Vorschläge des Gemeinderates umzusetzen sind.

    Mehr Licht am Gemeindezentrum

    Dann ging es um die Verbesserung der Straßenbeleuchtung am Gemeindezentrum Kleineibstadt. Der Einfahrtsbereich ist derzeit nicht gut ausgeleuchtet. Dort steht eine Peitschenlampe, die allerdings lediglich die vorbeiführende Straße ausleuchtet. Bürgermeister Emil Sebald hatte dazu ein Angebot der Bayernwerk AG eingeholt. Dieses umfasst drei Straßenleuchten, jeweils fünf Meter hoch, mit 20 Watt LED-Leuchtmittel zum Angebotspreis von 9246 Euro. Die Leuchten sind, wie am Marienplatz, im historischen Stil gehalten. Drei entsprechende Aufstellungsorte legte das Gremium fest, wobei auch die Straße zu einem Anlieger ausgeleuchtet wird.

    Feuerwehrauto als Spende nach Ungarn

    Informiert hat Sebald dann über die Spende des Großeibstädter Feuerwehrautos an die Humanitäre Ungarnhilfe Hl. Elisabeth (Hohenroth). Eine Delegation wird nach Großeibstadt kommen, die sich mit dem Auto vertraut machen will. Das wird Anlass für die Ortsfeuerwehr sein, ein Grillfest zu veranstalten und die Gäste aus Ungarn dazu einzuladen. Bürgermeister Sebald, sein Stellvertreter Udo Rost, sowie Feuerwehrkommandant Michael Hesselbach und ein weiteres Mitglieder Feuerwehr sind dann vom 15. bis 18. September in Ungarn zu Gast, wo das neue Fahrzeug offiziell übergeben wird.

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