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    UNSLEBEN

    Pause für hitzegeplagte Arbeiter

    Während die Arbeiten zur Dorfumgestaltung in Unsleben ruhen, wird der Breitbandausbau fortgesetzt – nicht zu jedermanns ... Foto: Eckhard Heise

    Da angesichts der Ferien die Tagesordnung nicht umfassend war, nutzte Unslebens Bürgermeister Michael Gottwald die Gelegenheit, um bei der Gemeinderatssitzung die Ereignisse der jüngsten Vergangenheit zu schildern. Im Fokus stand dabei die Einweihung des Kinderspielplatzes mit verschiedenen Aktionen im und um das Dorf sowie die Arbeiten zur Umgestaltung des Ortskerns.

    Nach der Sommerpause geht es mit Hochdruck weiter

    Derzeit herrscht Ruhe im Dorf, da die Baufirma Betriebsferien eingelegt hat, die sie sich sehr wohl verdient hat, nach den Anstrengungen während der jüngsten Hitzeperiode, wie der Bürgermeister verständnisvoll äußerte. Danach geht es aber mit Hochdruck am Ausbau der Gehwege zur Streugasse und der Errichtung der Rampe in der Hauptstraße weiter. Im September wird dann die Haugenstraße gesperrt. Nach Möglichkeit sollen auch noch die Arbeiten ab dem Gasthaus Krone bis Haugenstraße in diesem Jahr in Angriff genommen werden. Gleichzeitig erfolgt der Ausbau des Breitbandnetzes.

    Leitungsbau ohne Leerrohre

    Die Arbeiten verlaufen allerdings nicht stets zu seiner Zufriedenheit, weil nur Haushalte berücksichtigt werden, die eine tatsächliche Unterversorgung nach dem derzeitigen Richtwert aufweisen. Die Telekom führt teilweise neue Leitungen direkt an Anwesen vorbei, ohne zumindest ein Leerrohr zu verlegen, wie Gottwald kopfschüttelnd feststellte.

    Gottwald informierte ferner, dass er im Zuge der Arbeiten am Breitbandnetz gleich den elektrischen Anschluss für das Feuerhaus hat herstellen lassen. Die Kosten beim Überlandwerk liegen bei 2000 Euro.

    Photovoltaik in Gemeindehand

    Energieberater Winfried Christ stellte anschließend die Pläne zur Ergänzung der Photovoltaikanlage auf dem Heizkraftwerk vor. Auf dem Dach ist noch eine kleine Fläche frei, die genutzt werden kann. Auf die Laufzeit der Anlage umgerechnet könnte die Gemeinde rund 12 000 Euro an Stromkosten sparen. Er würde aber auch selbst die Anlage auf seine Kosten bauen und dazu das Dach anmieten. Die Gewinnspanne fiele für ihn deutlich niedriger aus, allerdings könnte er steuerliche Vorteile geltend machen. Die Gemeinderäte bevorzugen jedoch, die Erweiterung der Photovoltaikanlage selbst in die Hand zu nehmen. Im weiteren Verlauf informierte Gottwald über den Inhalt der jüngsten Bürgermeisterdienstbesprechung.

    Zuschüsse: Bis zu 90 Prozent vom Freistaat

    Bei der Zusammenkunft wurden in erster Linie Förderprogramme zur Schaffung von Wohnraum vorgestellt. So will der Freistaat die Beseitigung von Leerstand unterstützen, wenn damit günstiger Wohnraum geschaffen wird. Das werde dann mit 90 Prozent bezuschusst.

    Ebenso attraktiv klingt für Gottwald der „Wohnungspakt Bayern“, in dem der Bau und Kauf von Wohnungen und Grundstücken durch die Kommunen gefördert wird. Die Gemeinderäte sollen sich Gedanken über Objekte im Dorf machen, die für eins der Programme in Frage kommen.

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