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    Bad Neustadt

    Prüfung zum Gesundheits- und Krankenpfeger erfolgreich abgelegt

    Gemeinsam mit dem Prüfungsvorsitzenden Dr. Rainer Schuà (Vierter von links), dem Geschäftsführer der ESB Joachim Dietz (links) und dem Schulleiter Jürgen Leiber (Fünfter von rechts) freuen sich die 15 Absolventen über ihre bestandene Prüfung zum Gesundheits- und Krankenpfleger. Das Bild entstand noch vor den Ausgangsbeschränkungen durch die Corona-Krise.
    Gemeinsam mit dem Prüfungsvorsitzenden Dr. Rainer Schuà (Vierter von links), dem Geschäftsführer der ESB Joachim Dietz (links) und dem Schulleiter Jürgen Leiber (Fünfter von rechts) freuen sich die 15 Absolventen über ihre bestandene Prüfung zum Gesundheits- und Krankenpfleger. Das Bild entstand noch vor den Ausgangsbeschränkungen durch die Corona-Krise. Foto: Rhön-Klinikum Campus Bad Neustadt

    Insgesamt 15 Schülerinnen und Schüler schlossen am Mittwoch, 11. März, erfolgreich ihre Ausbildung zum Gesundheits- und Krankenpfleger an der Berufsfachschule für Krankenpflege der Gemeinnützigen Gesellschaft für berufliche Bildung mbH (ESB) in Bad Neustadt ab. Noch vor den Ausgangsbeschränkungen durch die Corona-Krise überreichte Dr. Rainer Schuà, Prüfungsvorsitzender und Leitender Medizinaldirektor bei der Regierung von Unterfranken, im Rahmen einer Feierstunde den angehenden Pflegekräften ihre Urkunde.

    Für die Absolventen waren die zurückliegenden Wochen vor allem mit viel Anstrengung verbunden. Sie sind bereits der 51. Kurs, der seine Ausbildung zum Gesundheits- und Krankenpfleger an der Berufsfachschule für Krankenpflege abschließt. Für "den Löwenanteil – nämlich 14 Absolventen", wie sich Thomas Krämer, Personalleiter am Campus Bad Neustadt, freute, "geht es auch nach der Ausbildung am Rhön-Klinikum weiter".

    Der steigende Pflegebedarf macht Veränderungen in der Ausbildung nötig

    "Wir haben und brauchen Kooperationspartner", betont Jürgen Leiber, Leiter der Berufsfachschule für Krankenpflege, in seiner Rede. Aus diesem Grund freue er sich auch diesmal wieder, viele der Kooperationspartner, darunter Bruno Kleinhenz, Leiter der Caritas-Sozialstation Bad Neustadt, und Natalie Weber, Pflegedienstleitung der Psychosomatischen Klinik, begrüßen zu dürfen.

    Joachim Dietz, Geschäftsführer der ESB, erklärte, dass dieser Kurs einer der letzten war, in dem noch zum Gesundheits- und Krankenpfleger ausgebildet wurde. In Zukunft wird die Ausbildung breiter aufgestellt sein. Absolventen dürfen dann den Titel Pflegefachfrau beziehungsweise Pflegefachmann tragen. Grund für diese Neuerung sind die sich verändernden Anforderungen: Der Pflegebedarf steigt.

    Berufsbilder Kranken-, Alten- und Kinderpflege werden zusammengefasst

    Die Zahl der Auszubildenden geht jedoch zurück, nachdem die ESB im Vorjahr noch 20 Absolventen ins Berufsleben entlassen konnte. Um den Berufszweig attraktiver und die Einsatzmöglichkeiten der ausgebildeten Pflegefachfrauen beziehungsweise Pflegefachmänner in allen pflegerischen Bereichen zu ermöglichen, werden die drei Berufsbilder Kranken-, Alten- und Kinderpflege zu einer generalistischen Ausbildung zusammengefasst. Dietz betonte jedoch, dass auch die jetzigen Absolventen bestens ausgebildet seien und zukünftig ebenfalls den neuen Titel tragen dürfen.

    Auch Dr. Rainer Schuà ging auf diesen bevorstehenden Umbruch ein und stellte besonders den Stellenwert des medizinischen Personals heraus, deren Wichtigkeit gerade in Anbetracht der aktuellen Corona-Pandemie deutlich wird.

    Die Absolventen der Ausbildung
    Kerstin Eichhorn (Mellrichstadt), Alla Fenner (Burglauer), Viktor Flegler (Bad Neustadt), Jessika Glubrecht (Nüdlingen), Sara Hübner (Hohenroth), Marina Klimenko (Hohenroth), Janine Kruthof (Willmars), Eileen Pölderl (Burkardroth), Nina Scheremeta (Bad Neustadt), Selina Scheuring (Münnerstadt), Natalja Schmidt (Bad Neustadt), Michelle Stroh (Mellrichstadt), Natalia Tjurikov (Hohenroth), Tom Wende (Wechterswinkel), Lea Wolfgramm (Sennfeld).
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