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    Bastheim

    Ralph Stumpf weiter an der Spitze

    Mit fast unveränderter Führungsmannschaft geht der Trägerverein der Bastheimer KiTa in die kommenden beiden Jahre. Bei den turnusmäßigen Neuwahlen des St .Johannesvereins im Rahmen der Jahreshauptversammlung  wurde Ralph Stumpf aus Geckenau ebenso in seinem Amt als Vorsitzender bestätigt wie seine Stellvertreterin Barbara Trabert-Mutz, die ebenfalls in Geckenau zuhause ist.

    Ebenfalls einstimmig wurde Karin Johannes als Schriftführerin gewählt. Elisabeth Früh fungiert weiterhin als Beisitzerin. Da sich Ilona Sauer nach langjähriger Tätigkeit als Vorstandsmitglied gegen eine Wiederwahl aussprach und sich damit für eine weitere Amtsperiode als Beisitzerin nicht zur Verfügung stellte, versuchte Wahlleiter Klaus-Dieter Hahn, die anwesenden Vereinsmitglieder zu einer Kandidatur zu bewegen. Jedoch ohne Erfolg. Daher verbleibt es nun bis zur nächsten Wahl bei nur einer Beisitzerin. Dagegen bereitete die Wahl der beiden Kassenprüfer keine Probleme. Julia Bauer und Stefan Hauck werden auch bis 2021 über das finanzielle Gebaren des Kindergarten-Trägervereins wachen.

    Im Dachgeschoss des Kindergartens war man zur diesjährigen Mitgliederversammlung zusammengekommen. Neben dem Betreuerinnenteam konnte Vorsitzender Ralph Stumpf allerdings nur einen kleinen Bruchteil der insgesamt 215 Vereinsmitglieder willkommen heißen. Gegenüber dem Vorjahr konnte er auf einen Mitgliederzuwachs von zwölf Personen verweisen.

    Ralph Stumpf informierte über das Geschehen in den vergangenen zwölf Monaten, wobei er v. a. das Herbstfest, den Martinsumzug und das traditionelle Sommerfest hervorhob. Anstelle von Paul Zimmer pflegt nun Theo Mutz den Außenbereich des „Kinderlandes“ in der Kirchgasse. Ilona Sauer und Elke Hergenhan haben sich bereit erklärt, als Datenschutzbeauftragte Verantwortung zu übernehmen. Als sinnvolle Anschaffungen bewertete der Vorsitzende den Kauf eines Beamers sowie einer Leinwand für Schulungen und Teamsitzungen. In Eigenleistung wurde eine Abstellmöglichkeit für Spielgeräte u.ä. am Kinderspielplatz in der Schulstraße für den Schülerhort geschaffen. Dafür gab es eine Menge Lob für die Mithelfer. Dankbar ist man der Familie Carmen Türk, die das beliebte große Holzschiff für die Kinder spendiert hat.

    Ein Dankeschön gab es auch für Einrichtungsleiterin Elfi Schmalen, Barbara Trabert-Mutz und Elke Hergenhan, die den Internet-Auftritt des Kindergartens regelmäßig pflegen, aber auch für das gesamte Betreuungspersonal, das für seine Flexibilität gelobt wurde. Aktuell ist die Kinderkrippe voll belegt. Die genehmigten 18 Betreuungsplätze sind von 18 Kleinkindern besetzt. Im Regelkindergarten können dagegen noch Kinder aufgenommen werden. Von den insgesamt 40 genehmigten Plätzen sind noch sechs frei. Ebenfalls noch über Luft verfügt man im Hortbereich. Dort stehen 50 genehmigten Plätzen 36 Hortkinder gegenüber. Das Betreuungspersonal besteht aus sieben Erzieherinnen, fünf Kinderpflegerinnen, drei Praktikantinnen und einer Integrationskraft.

    Für die nächsten Monate kündigte der Vorsitzende die schon lange von der Caritas geforderte Erhöhung der Stufensprünge von fünf auf zehn Euro an. Außerdem möchte man einen Sonnenschutz für die Springmatte auf dem Kinderspielplatz anschaffen und eine Feuerwehrbegehung durchführen.

    Über die finanzielle Situation des Vereins informierte Andrea Hohmann ausführlich, der von seiten der beiden Kassenprüfer Julia Bauer und Stefan Hauck ein Kompliment ausgesprochen wurde. Sie hatten bei ihren Prüfungstätigkeiten keinerlei Gründe zur Beanstandung der Kassenführung gefunden. Ohne Diskussionen wurden der diesjährige Haushaltsplan wie auch der Stellenplan verabschiedet.

    Das Thema „Essenskultur in der Einrichtung – Ziele und Schwerpunkte“ hatte sich KiTa-Leiterin Elfi Schmalen als Schwerpunkt ihrer Jahresrückschau ausgesucht. Dabei wies sie darauf hin, dass schon von klein auf der Nachwuchs feststellen soll, dass „Essen mehr ist als nur reine Nahrungsaufnahme. Die Kinder sollen das gemeinsame Essen als positiven Aspekt des Tagesablaufs ansehen.“ Großen Wert lege man in der Einrichtung auch darauf, dass nahrhaftes und gesundes Essen gereicht wird. Insgesamt sieht Elfi Schmalen das „gemeinsame Essen als positives Erlebnis !“

    Am Ende der Versammlung wurde angeregt, dem wachsenden Vandalismus auf dem Kinderspielplatz an der Schule zu begegnen. 

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