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    Mellrichstadt

    Reise um die Welt mit fröhlichen Weihnachtsliedern

    Die Chorklasse 5a, dirigiert von Sybille Scholz-Eckert, nahm das Publikum mit auf eine musikalische Schlittenfahrt.
    Die Chorklasse 5a, dirigiert von Sybille Scholz-Eckert, nahm das Publikum mit auf eine musikalische Schlittenfahrt. Foto: Brigitte Gbureck

    Rektor Ulrich Kluge begrüßte am Montagabend viele Gäste zum 9. Weihnachtssingen in der voll besetzten Aula der Iganz-Reder-Realschule Mellrichstadt. Sybille Scholz-Eckert, die Leiterin der Chorklassen, machte gleich zu beginn deutlich, dass an diesem Abend nicht so viel geredet, sondern lieber gesungen werden soll. Mit dem schönen Adventslied „Mache dich auf und werde Licht“ eröffnete die Chorklasse 5a den Liederreigen. Am Klavier begleitet wurden nahezu alle Beiträge angemessen von Andreas Voigt.

    Eine kleine Klatscheinlage gehörte beim Refrain des Liedes „Im Advent, im Advent“ dazu. „Das Licht erleuchtet die Nacht“ ist ursprünglich ein afrikanisches Lied und heißt „Hambani kahle“ auf Zulu. Eine Zeile wurde in deutsch und dann in englisch, italienisch und russisch gesungen, die Herausforderung glückte. Ebenfalls aus Afrika stammt das Lied "A sante sana Jesu" – Jesus schenkt uns den Frieden und wir danken ihm dafür. Flott und mitreißend wurde es gesungen.

    Lied über die Rechte der Kinder

    Was gibt es schöneres in der Adventszeit, als wenn man jeden Sonntag eine Kerze mehr anzünden kann. Diese heimelige Atmosphäre wird auch im Lied „Singen wir im Schein der Kerzen“ beschrieben. Die Rechte der Kinder wurden im Lied „Ein Kinderleben lang“ von den 29 Kindern der 5a besungen.  Das Lieblingslied der Klasse war „Auf zur Schlittenfahrt“, besser bekannt als „Jingle bells“, es wurde von den Schülern mitreißend gesungen, dafür gab es einen Riesenapplaus.

    Die Klasse 6a, mit Elan dirigiert von Sybille Scholz-Eckert und mit Saxophon und Klarinetten begleitet
    Die Klasse 6a, mit Elan dirigiert von Sybille Scholz-Eckert und mit Saxophon und Klarinetten begleitet Foto: Brigitte Gbureck

    In der Pause verköstigten die Schülerinnen und Schüler der HE-Truppe mit kleinen Snacks und Süßigkeiten, die sie am Morgen hergestellt hatten, die Besucher. Dann kamen die 19 Mädchen und zwei Buben der 6a zum Zug. „We wish you a merry Christmas“ wurde instrumental von einem Saxophon und zwei Klarinetten begleitet. In dieser Chorklasse gebe es viele Kinder, die Instrumente spielen, vor allem Holzblasinstrumente, informierte Sybille Scholz-Eckert. „Hört ihr Engel helle Lieder oder „Gloria in excelsis deo“ klang sehr lieblich. Und keinesfalls fehlen durfte das „Hallelujah“ von Leonard Cohen. Kashaya Braungart-Zink und Elisabeth Buck trauten sich, die erste und die dritte Strophe solo zu singen, das kam sehr gut an.

    Traditionelle Lieder ganz modern gestaltet

    Ein Christmas Carol war „We three kings“, das von den Heiligen drei Königen erzählte und mit Querflöte und Klarinette begleitet wurde. Peppig: Das traditionelle Lied „Morgen Kinder wird’s was geben“  endete nach der letzten Strophe als Rap. Und noch ein Ohrwurm musste sein. „Last Christmas“, ein Wunschlied der 6a, durfte nicht fehlen. Das Publikum durfte mit einstimmen. Und  am Ende machte der „Jingle Bell Rock" noch einmal richtig Spaß.

    Zum Abschluss vereinten sich die 5a und die 6a mit 50 Schülerinnen und Schülern auf der Bühne und sangen gemeinsam "Jingle Bells", das klang stark. „Kling Glöckchen“, in das die Besucher einstimmten, beendete dann das muntere und mitreißende Weihnachtskonzert, das von Sybille Scholz-Eckert mit Elan dirigiert wurde.

    Direktor Ulrich Kluge stellte fest, dass bei 90 Minuten Singen die Zeit rasend schnell vergangen sei. 45 Minuten Mathematik würden sich da schon länger ziehen. Er bedankte sich bei allen Mitwirkenden und Organisatoren. Auf dem Nachhauseweg klang noch mancher Ohrwurm nach.

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