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    Bad Neustadt

    Rhön-Grabfeld: Von bestem Schrot, Obst und Korn

    Die erfolgreichen Brenner aus dem Landkreis Rhön-Grabfeld (von links): Mathias Krönert (Brennereifachberater an der Bayer. Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau-LWG), Gerhard Saam (Wechterswinkel), Hubert Kaufmann (Weisbach), Mathias Gerstner (Trappstadt), Andrea Bätz (Geschäftsführerin des Fränk. Klein- und Obstbrennerverbandes), Florian Freund vom Brennereibetrieb Josef Freund (Windshausen) Michael Weber vom Freilandmuseum Fladungen und Hubert Fröhlich (1. Vorsitzender des Fränk. Klein- und Obstbrennerverbandes). Foto: Conny Fichtinger

    Allen Grund zum Feiern hatten die fränkischen Brenner. Auf der Prämierungsfeier des Fränkischen Klein- und Obstbrenner-Verbandes in Gemünden wurden die Mitglieder für 103 Gold-, 247 Silber- und 95 Bronzemedaillen geehrt. Hubert Fröhlich (Gemünden), 1. Vorsitzender des Verbandes und Verbandsgeschäftsführerin Andrea Bätz (Volkach) übergaben die Urkunden an die erfolgreichen Brenner, darunter auch Rhön-Grabfelder.

    So hoch wie nie in ihrer über 60-jährigen Geschichte war diesmal der Zuspruch zur fränkischen Prämierung. "Es ist sowohl die höchste Teilnehmerzahl, die umfangreichste Produktpalette als auch ein absoluter Spitzenwert an angestellten Proben, so Geschäftsführerin Andrea Bätz. Allein 40 sortenreine Apfel- und Birnendestillate waren neben Erzeugnissen aus Beeren, Trauben, Getreide, Nüssen, Wurzeln und Kräutern mit am Start.

    „Weit über regionale Grenzen hinaus wirkt die Arbeit des Fränkischen Verbandes“, berichtet Bätz, denn neben den heimischen Erzeugern hatten auch Brenner aus Lindau, Niederbayern und der Oberpfalz sowie aus Hessen, Thüringen und Sachsen-Anhalt Produkte zur fränkischen Prämierung eingereicht. "Was sie alle eint ist, dass sie die aufwändige Pflege von Streuobstwiesen betreiben und deren Früchte verarbeiten und verwerten. Damit leisten sie einen wesentlichen Anteil zur Bewahrung der bedrohten Kulturlandschaft Streuobstwiese und unterstützen tatkräftig den Erhalt der Artenvielfalt."

    Die herausragenden Ergebnisse der diesjährigen Prämierung honorieren und belohnen dieses Engagement der Brenner. Im Landkreis Rhön-Grabfeld gingen zahlreiche Medaillen an die folgenden Betriebe: Freilandmuseum Fladungen, Josef Freund (Windshausen), Mathias Gerstner (Trappstadt), Maria und Peter Hohmann (Nordheim/Rhön), Hubert Kaufman (Weisbach), Peter Leist (Heufurt), Gerhard Saam (Wechterswinkel), Florian Seifert (Unterweißenbrunn), Sebastian Stapf (Urspringen) und Karlheinz Zeis (Trappstadt-Alsleben)

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