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    BAD NEUSTADT

    Richtfest: Beim PIA-Neubau geht es schnell voran

    Die Schritte werden immer kürzer. Vom Spatenstich im November 2017, als die Gäste noch Glühwein beim ersten Spatenstich für den Neubau von PIA am Altenberg tranken, bis zur Grundsteinlegung bei strahlendem Sonnenschein im Juni dauerte es sieben Monate. Allerdings hatten die Arbeiten schon im April begonnen. Gerade mal drei Monate waren es dann bis zum Richtfest am Dienstag. Bereits in zwei Monaten, Mitte November sollen schon erste Maschinen von der Schweinfurter in die Theodor-Jopp-Straße umziehen.

    Gute Stimmung am Altenberg

    Kein Wunder also, dass die Stimmung gut war beim Richtfest am Altenberg. Der Blick in die großzügig bemessene künftige Montagehalle ließ das Herz der Verantwortlichen höher schlagen. Richtig gut Platz werden die PIA-Mitarbeiter künftig haben. Derzeit – noch auf dem Prehgelände – geht es eher beengt zu. Der angedockte Verwaltungstrakt mit seinem großzügigen Innenhof wird den Menschen, die später dort arbeiten werden, ebenfalls gefallen.

    Gestärkt für den Weltmarkt

    PIA-Geschäftsführer Günter Brosch zeigte sich entsprechend erfreut, dass mit dem Richtfest ein großer Schritt getan ist. Der Neubau biete dringend benötigte Montagefläche. Und das wiederum werde die Konkurrenzfähigkeit von PIA auf dem Weltmarkt deutlich stärken, zeigt sich Brosch überzeugt. Er dankte den Mitarbeitern der Baufirmen und dem Planer Mathias Jansche aus Nürnberg. Das Richtfest eines solchen Projekts nur fünfeinhalb Monate nach Baubeginn, das sei eine tolle Leistung. „Wir freuen uns schon alle auf den Umzug“, brachte Brosch die Gefühle beim Richtfest auf den Punkt.

    Zukunftsträchtiges Gebäude

    Von einem imposanten, zukunftsträchtigen Gebäude sprach Thomas Ernst, der Geschäftsführer der PIA-Holding, die künftig ebenfalls ihren Sitz in dem Neubau haben wird. Ernst sprach vom Vertrauen in den Standort Bad Neustadt. Der biete große Chancen für das Unternehmen. Er lobte die Mitarbeiter, die zeigen würden, was möglich sei.

    Den Richtspruch tat Matthias Popp von der Firma Markgraf. Er lobte seinerseits das „schöne, attraktive Bauwerk“, den Bauherrn PIA und vor allem die vielen fleißigen Mitarbeiter, die zum Gelingen beitragen. Wie es sich für einen zünftigen Richtspruch gehört, leerte er auf ihr Wohl drei Gläser und zerschmetterte sie anschließend, bevor die Richtkrone hochgezogen wurde.

    Schon die ersten Fenster drin

    Die Rohbauarbeiten sind nun fast fertig. Nächste Woche werden die letzten Betonarbeiten am Gebäudekorpus abgeschlossen, ebenso wie die Stahlbauarbeiten. Der Einbau der Fenster hat bereits begonnen. Und demnächst werden die Fassadenarbeiten im Verwaltungsbau losgehen. Danach folgen Trockenbau und technischer Ausbau.

    Anfang Oktober rollen dann noch einmal die Betonlaster. Dann wird die Bodenplatte für die Montagehalle betoniert. Die hat immerhin eine Größe von 8250 Quadratmetern. Rund eineinhalb Wochen sind alleine dafür veranschlagt. Anfang November folgen die Pflasterarbeiten.

    Viele Handwerker

    Derzeit sind am PIA-Bau je nach Arbeitsanfall zwischen zehn und 15 Handwerksfirmen beschäftigt mit 60 bis 70 Mitarbeitern. Wenn es dann im Oktober und im November auf das Bauende zugeht, werden es mit 80 bis 100 Handwerkern noch einmal deutlich mehr sein.

    Wenn alles nach Plan läuft, werden Mitte November die ersten Maschinen in der Montagehalle installiert. Danach erfolgt der Umzug Zug um Zug erklärt Geschäftsführer Günter Brosch. Die Büroräume werden ab Anfang Februar eingerichtet. Ende März soll der Umzug komplett abgeschlossen sein. Dann steht die Fläche, die PIA bisher in der Schweinfurter Straße auf dem Gelände von Preh belegt hat, wieder Preh selbst zur Verfügung. Dort freut man sich schon auf die Erweiterungsmöglichkeit auf dem begrenzten Areal.

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