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    Sulzfeld

    Rinderstall-Neubau in Leinach: Gemeinderat vertagt Beschluss

    Für den Bau eines Rinderstalls in Leinach sieht der Gemeinderat noch Gesprächsbedarf.
    Für den Bau eines Rinderstalls in Leinach sieht der Gemeinderat noch Gesprächsbedarf. Foto: Boris Roessler/dpa

    Zunächst gab das Gremium grünes Licht für einen Dachgeschossausbau und den Einbau von Dachliegefenstern in einem Wohngebäude im Ortsteil Leinach. Vom Gemeinderat abgesegnet wurde auch der Antrag auf Neubau eines Einfamilienwohnhauses mit Einliegerwohnung und Doppelgarage im Ortsteil Kleinbardorf. Auf die nächste Sitzung vertagt wurde dagegen der Beschluss über den Neubau eines landwirtschaftlichen Bio-Rinderstalles mit Stroh- und Mistlager im Ortsteil Leinach, da aus Sicht des Gemeinderates noch Gesprächsbedarf besteht. Der Antragsteller möchte zur Haltung von rund 50 Tieren ein rund 700 Quadratmeter großes Stallgebäude und eine zehn Kubikmeter fassende Jauchegrube bauen, die Wasserversorgung soll über einen 10 000-Liter-Tank erfolgen.

    Aufträge vergeben

    Die Entsorgung von Klärschlamm wird für viele Kommunen aufgrund immer strengerer Vorschriften immer kostenintensiver. Auch Sulzfeld macht da keine Ausnahme. So muss die Gemeinde etwas mehr als 120 000 Euro einplanen, um den Klärschlamm aus der Kleinbardorfer Kläranlage von einer Fachfirma entfernen zu lassen. Ein weiterer Auftrag wurde im Zusammenhang mit der geplanten Ortsumfahrung Kleinbardorf vergeben: Die Firma Schmalzbauer aus München wird sich zum Preis von 2618 Euro um die erforderlichen schalltechnischen Untersuchungen kümmern. Einstimmig fiel auch der Beschluss aus, den Auftrag für die Leistungsphasen I und II für die Sanierung der Mittelschule Bad Königshofen zu vergeben, nachdem der Gemeinderat bereits am 22. Oktober vergangenen Jahres beschlossen hatte, mit den Planungen für die Mittelschule fortzufahren und diese ebenfalls zeitnah zu sanieren.  

    Fünf Euro pro Hund

    Ende vergangenen Jahres setzte der Gemeinderat neue Entgelte für den Campingplatz Sulzfeld fest. Unter anderem wurde beschlossen, dass Dauercamper künftig fünf Euro im Monat zusätzlich berappen müssen, wenn sie einen Hund halten.  Die Verwaltung sieht in diesem „Entgelt“ eine Benachteiligung der Dauercamper gegenüber den restlichen Bürgern der Gemeinde. Rechtlich korrekt wäre die Erhebung einer Hundesteuer. Der Gemeinderat sieht das anderes und beschloss einstimmig, am gefassten Beschluss festzuhalten.

    In der abschließenden Aussprache waren sich Bürgermeister Jürgen Heusinger und der Gemeinderat einig, die Feuerwehren in Kleinbardorf und Sulzfeld finanziell zu unterstützen. So ist in Kleinbardorf der Aufbau einer Kinderfeuerwehr geplant, während in Sulzfeld Räume für die Jungfeuerwehrler eingerichtet werden sollen. Positiv aufgenommen wurde auch die Anregung aus dem Gremium, bei Neuverpachtungen von gemeindeeigenen Acker- und Wiesenflächen künftig nicht nur auf den Preis, sondern auch auf die Art der Nutzung zu schauen.

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