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    Ostheim

    SC Ostheim-Läufer liefen die ehemalige innerdeutsche Grenze entlang

    Das Bild zeigt die Läufer des SC Ostheim mit einem Laufkollegen aus Schottland (mit dem Staffelholz in der Hand) an der Ruine Mauerschädel bei Filke. Sie waren Teil eines Laufs in Form einer Staffel, der die gesamten etwa 1300 Kilometer der ehemaligen innerdeutschen Grenze entlang führte. Sven Perleth (dritter von rechts) war von Anfang bis Ende dabei. Foto: Eberhard Helm

    Etwa 1300 Kilometer ist die ehemalige innerdeutsche Grenze lang. Früher Niemandsland, ist es jetzt ein grüner Streifen quer durch die Bundesrepublik von Norden nach Süden. Nach Beseitigung der Grenzanlagen, der Minen und der Schussanlagen wird dieser Streifen nun für den Naturschutz genutzt. Der frühere Grenzkontrollweg ist noch vorhanden und kann als Wanderweg genutzt werden. 

    Genau das machten Mitglieder der Läufergruppe des SC Ostheim anlässlich des 30. Jahrestages des Mauerfalls. Der Lauf wurde in Form einer Staffel durchgeführt, mit immer wechselnden Läufern. Es war ein internationales Team von Freunden, die dieses Abenteuer als bereicherndes und bewusstseinsbildendes Erlebnis auf den Spuren der deutschen Geschichte suchten. Von Anfang bis Ende war der Athlet Sven Perleth vom SC Ostheim mit dabei. Von der Landesgrenze bei Trappstadt bis ins thüringische Melpers und zum Ellenbogen auf der Hochrhön wurde er von seinen Teamkollegen begleitet.

    An der Ruine Mauerschädel bei Filke stellte man sich zu einem Foto auf, da diese genau auf der Landesgrenze stand. Nach neun Tagen kamen die Teilnehmer dann glücklich an der Ostsee an. Als Zugabe stand danach noch der "richtige" Mauerlauf um Berlin herum auf dem Programm. Das waren nochmals circa 150 Kilometer voller geschichtlicher, bleibender Eindrücke.

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