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    Saal: Gemeindereferentin Heike Waldvogel verabschiedet

    Beim Festgottesdienst am Hochfest Mariä Himmelfahrt wurde Gemeindereferentin Heike Waldvogel verabschiedet. Das Bild zeigt von links: Pfarrer Silvester, Pfarrgemeinderatsvorsitzende Martina Eckert (Wülfershausen), Gemeindereferentin Heike Waldvogel und ihren Mann Rainer, Bürgermeister Norbert Bauer (Saal) und Bürgermeister Wolfgang Seifert (Wülfershausen). Foto: Hanns Friedrich

    Neun verschiedenfarbige Terminkalender erinnern Gemeindereferentin Heike Waldvogel an ihre Zeit in der Pfarreiengemeinschaft "Um den Findelberg". Diese hatte sie beim Abschiedsgottesdienst am Festtag Mariä Himmelfahrt in der Wallfahrtskirche am Findelberg in Saal auch dabei. Die neun Kalender haben unterschiedliche Farben und die wiederum haben für Heike Waldvogel rückblickend auch ihre Bedeutung: Sie stehen für die Erinnerung an die Zeit ihrer Tätigkeit in Saal. Im Namen der Pfarreiengemeinschaft "Um den Findelberg" nahm Martina Eckert vom Pfarrgemeinderat Wülfershausen Abschied von einem, wie sie sagte "besonderen Menschen, der besonderer Worte bedarf." Sie verwies auf eine Überschrift in der Main-Post bei ihrer Einführung im Jahr 2010, als Heike Waldvogel sagte, "sie wünsche sich eine erfüllte Zeit und viele bereichernde Begegnungen."

    Genau das habe sie getan, sei auf die Menschen zugegangen, habe sie mit ihrer Energie begeistert und angesteckt. Die Pfarrgemeinderatsvorsitzende nannte Kommunion- und Firmvorbereitung, ihre Tätigkeit im Kindergarten, in der Schule und bei den Ministranten. Unvergessen bleibe in Saal ihre musikalische Begabung. Als Beispiel nannte Martina Eckert die Taize-Andachten. Nicht immer sei ihr Weg einfach gewesen, denn man könne nicht jedem gerecht werden. 

    Immer mit Herz und Seele dabei gewesen

    Gemeinsam mit dem damaligen Kaplan und jetzigem Pfarrer Silvester wurde Heike Waldvogel 2010 in die Pfarreiengemeinschaft eingeführt. Nun ist ihr neuer Chef auch kein Unbekannter, nämlich der aus Wülfershausen stammende Gerd Greier, der in Bad Kissingen Pfarrer ist. Als Erinnerung an ihre Zeit in Saal gab es ein Büchlein von Franz von Sales. Von ihm waren auch die Schlussworte der Vorsitzenden an Heike Waldvogel.

    Pfarrer Silvester sagte Heike Waldvogel ebenfalls ein herzliches Dankeschön für ihre Arbeit in der Pfarrei. Es sei immer ein gutes Miteinander gewesen. So mancher habe sich in der Pfarreiengemeinschaft gefragt, was man falsch gemacht habe, weil Heike Waldvogel nun geht. Viele seien enttäuscht von der Personaleinsparung der Diözese Würzburg, die diese Entscheidung getroffen hatte. Wichtig sei der Pfarreiengemeinschaft aber für neun Jahre Dank zu sagen. Nicht nur für die Arbeit, sondern auch für das bereicherndes Wirken und das große Interesse am Leben der Pfarreiengemeinschaft: "Damit hast du uns alle begeistert und wir konnten viel von dir lernen." Wenn Heike Waldvogel etwas angefangen hatte, dann war das mit Herz und Seele.  Man sei natürlich traurig, dass Heike Waldvogel die Stelle wechseln muss, aber Bad Kissingen sei ja ganz in der Nähe.

    Neun Jahre in Saal als ein großes Geschenk

    Heike Waldvogel selbst sah rückblickend die vergangenen neun Jahre als ein großes Geschenk. Terminkalender erinnern sie daran und diese hatte sie mitgebracht. Sie waren so bunt, wie das Leben ist. Der rote Terminkalender stand rückblickend für sie für die Liebe, die sie in ihrer Arbeit erlebte, aber auch dafür, dass ihr aufgetragen war, die Liebe Jesu zu verkünden. Grau sei der Alltag, der dazu gehörte. Der blaue Kalender erinnerte sie an die Verbindung zu Gott. Schwarz steht für Trauer um Menschen, aber auch für Verletzungen. Der grüne Kalender sei Zeichen der Hoffnung. Deshalb blicke sie voll Hoffnung in die Zukunft und voll Dankbarkeit zurück.

    Ihr Dank galt Pater Silvester, der ihr Raum zum Entfalten gegeben hatte und dem Pfarrhausteam, auf das immer Verlass war. Mesnern, Organisten, Pfarrgemeinderäten und vielen Einzelpersonen dankte die scheidende Gemeindereferentin.

    Lang anhaltender Beifall nach Waldvogels Rede

    Dank sagte sie dafür, dass die Pfarreiengemeinschaft sie so angenommen hatte, wie sie ist und ihr immer das Gefühl gab, eine wichtige und gute Arbeit zu leisten. Um die Zukunft der Pfarreiengemeinschaft "Um den Findelberg" sei ihr nicht bange, auch wenn die Kirche im Moment schwierige Zeiten zu bewältigen habe. Lang anhaltender Beifall im Gotteshaus zeigte Heike Waldvogel die Zuneigung der Pfarreiengemeinschaft.

    Persönlich verabschiedeten sich mit einem Präsent der Saaler Bürgermeister Norbert Bauer und Bürgermeister Wolfgang Seifert aus Wülfershausen. Sie dankten für das gute Miteinander und wünschten Heike Waldvogel im neuen Wirkungsbereich alles Gute.

    Neun verschiedenfarbige Terminkalender hatte Gemeindereferentin Heike Waldvogel bei der Verabschiedung in der Findelbergkirche von Saal mitgebracht. Sie alle hatten rückblickend eine besondere Bedeutung für ihre Zeit in der Pfarreiengemeinschaft "Um den Findelberg". Foto: Hanns Friedrich

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