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    Saal

    Saal: Wahl ohne Überraschungen

    Bei der turnusgemäßen Neuwahl der Vorstandschaft bei der Generalversammlung der Soldatenkameradschaft Saal gab es keine Überraschungen. Vorsitzender Alois Reichert erklärte sich bereit, das Amt an der Spitze noch einmal für die nächsten drei Jahre zu übernehmen. Zum zweiten Vorsitzenden wurde Volker Zinßler gewählt, Kassenführer bleibt Terry Wappes, Schriftführer Werner Rink. Als Beisitzer unterstützen Norbert Bauer, Uwe Beyer, Heinz Mauer, Herbert Bindrim, Stefan Beyer und Wolfgang Kühnel. Als Kassenprüfer wurden Rainer Umhöfer und Friedhart Eckert gewählt.

    Nach kurzer Begrüßung der zahlreich anwesenden Kameraden erinnerte Vorsitzender Reichert beim Totengedenken an alle Opfer von Krieg und Gewalt im ersten und zweiten Weltkrieg sowie an den Hitler-Stalin-Pakt, der vor 85 Jahren abgeschlossen wurde und den Start des Krieges ermöglicht habe. "Was haben die Menschen daraus gelernt?", fragte er. Kriege und Bürgerkriege gebe es immer noch, stellte Reichert fest, mit Toten und viel Not und Elend.

    106 Mitglieder hat der Verein zurzeit. In seinem Rückblick erinnerte Reichert unter anderem an Veranstaltungen wie den Kappenabend, die Winterwanderung und das Weinfest. Der Jahresausflug führte diesmal in die Masuren. Im Jahr 2019 gab es keine Sportschützengruppe mehr, weil sich kein Schießwart gefunden hatte. Der Vorsitzende bedankte sich bei allen Helfern und bei der Vorstandschaft für ihre Unterstützung.

    In seinem Grußwort bedankte sich Bürgermeister Norbert Bauer bei der Soldatenkameradschaft für ihre Veranstaltungen und das Mitgestalten des gesellschaftlichen Lebens in der Gemeinde. BSB-Kreisvorsitzender Günter Neundorf überbrachte Grüße und kündigte an, das der Landesverband seine Beiträge senken werde. Eingehend auf die fehlende Schützengruppe, teilte er mit, dass es in ganz Bayern ähnliche Probleme gebe.

    Unter "Wünsche und Anträge" schlug Alois Reichert vor, für öffentliche Auftritte einheitliche Poloshirts anzuschaffen, dem wurde zugestimmt, ebenso dem Vorschlag, für die Orgel-Sanierung in der Findelberg-Kirche 2000 Euro zu spenden. Weitere Böllerschützen sollen ausgebildet werden, wurde beschlossen, außerdem soll der Vorsitzende eine pauschale Aufwandsentschädigung für Porto, Benzin und ähnliches in Höhe von 100 Euro pro Jahr erhalten. Reichert kündigte an, dass Grabreden zukünftig nicht mehr für alle verstorbenen Mitglieder, sondern nur noch für Amtsinhaber gehalten werden.

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