• aktualisiert:

    Salz

    Sälzer Bürgermeister künftig wieder hauptamtlich

    Salz bekommt ab nächstes Jahr wieder einen hauptamtlichen Bürgermeister. Foto: Andreas Sietz

    Bei der Kommunalwahl 2014 hatte der Sälzer Gemeinderat beschlossen, dass der Bürgermeister von Salz seinen Job künftig im Ehrenamt ausführen sollte. Bis dahin war Bernhard Müller als hauptamtlicher Bürgermeister an der Spitze des Gemeinderates gestanden. Sein Nachfolger Martin Schmitt führte die Gemeinde seither im Ehrenamt. Jetzt hat der Sälzer Gemeinderat entscheiden, dass der Ort ab der nächsten Wahlperiode wieder einen hauptamtlichen Bürgermeister braucht

    Immer mehr Aufgaben

    Die Sälzer Mandatsträger sind überzeugt, dass die Aufgaben des Bürgermeisters nicht mehr nur ehrenamtlich erledigt werden können. nicht mehr auf diese Weise erledigt werden können. Durch die Teilnahme an Sitzungen verschiedener neuer Gremien nähmen die Verpflichtungen immer mehr zu. Dadurch gebe es zeitliche neue Herausforderungen, die nur bewältigt werden können, wenn das Ortsoberhaupt hauptberuflich sein Amt wahrnimmt, sahen die Mandatsträger ein. Da das Gremium den Punkt schon im Vorfeld ausgiebig diskutiert hatte, gab es keine Wortmeldungen mehr und der Antrag passierte einstimmig, so dass die neue Regelung mit der neuen Legislaturperiode im Mai nächsten Jahres in Kraft tritt.

    Einige Dissonanzen hat in der Vergangenheit ein Schüttgutlager auf einem Gelände eines Bauunternehmers im Fronhof im Gemeinderat hervorgerufen. Jetzt legte das Unternehmen einen Antrag zur Einlagerung des Materials vor, nachdem auf die Forderungen des Gemeinderats eingegangen worden sei, stellte Bürgermeister Martin Schmitt bei der Gemeinderatssitzung in Salz fest. Das Oberhaupt teilte außerdem mit, dass in diesem Jahr bereits 1500 Tonnen des geschredderten Betons abgefahren worden seien. Außerdem soll kein neues Material angeliefert werden, habe ihm der Betriebsinhaber versichert, da ein anderes Lager angelegt werden soll.

    Schüttgut unbedenklich?

    Mehrere Räte waren jedoch immer noch skeptisch, weil ihnen nicht klar war, wie hoch die Belastung des aufgeschütteten Materials ist und ob die Angaben des Antragstellers tatsächlich stimmen. Schmitt machte jedoch deutlich, dass das Schüttgut später eingebaut werden soll und daher unbedenklich sein müsse. Mit der ausdrücklichen Auflage einer Untersuchung des Schüttguts winkte das Gremium den Antrag letztendlich einstimmig durch. Gleich in der Nachbarschaft soll eine Lagerhalle von 160 Quadratmeter errichtet werden, gegen die es ebenfalls keine Einwände gab, genauso wie bei einem Vorbescheid für eine Maschinenhalle an der Bahn.

    Schmitt gab des Weiteren den Bericht der Staatlichen Rechnungsprüfung zum Haushalt 2019 bekannt. Danach gab es keine wesentlichen Beanstandungen. Förmlich bestätigte das Gremium außerdem den Umfang des Sanierungsgebiets für das städtebauliche Entwicklungsprogramm, wie er auch schon bei einer Bürgerversammlung vorgestellt worden ist. Damit kann nun auch das Genehmigungsverfahren eingeleitet werden. Im weiteren Verlauf segnete das Gremium den Kauf einer Hangrutsche für den Spielplatz Frauenbergstraße ab. Die Kosten lieen bei 4500 Euro.

    Aus der vorhergehenden nichtöffentlichen Sitzung gab das Oberhaupt mehrere Auftragsvergaben bekannt, die sich auf den Bau des Feuerwehrgerätehauses beziehen. Insgesamt wurden Aufträge von rund 160 000 Euro vergeben, von denen nahezu die Hälfte für die Installation einer Schlauchpflegevorrichtung verwendet werden.         

     

    Weitere Artikel
    Fotos

      Kommentare (0)

      Der Diskussionszeitraum für diesen Artikel ist leider schon abgelaufen. Sie können daher keine neuen Beiträge zu diesem Artikel verfassen!