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    NIEDERLAUER

    Säulen des Sportvereins

    Vereinsmitglieder, die auch heute noch für den SV Niederlauer aktiv sind, wurden beim Sommerfest ausgezeichnet. Im Bild ... Foto: Fabian Mellenthin

    Das Sommerfest war für die Verantwortlichen des SV Niederlauer willkommene Gelegenheit, sich bei langjährigen Mitgliedern und bei solchen, die über Jahrzehnte für den Verein aktiv waren und sind, zu bedanken und sie auszuzeichnen. Hier ragt besonders Martha Federlein hervor, die 35 Jahre für die vielen Trikotsätze der SVN-Mannschaften verantwortlich war.

    „Auch am Sportverein geht natürlich die rapide sinkende Bereitschaft zum Ehrenamt nicht spurlos vorbei. Sehr viele Menschen legen lieber 100 Euro auf den Tisch, statt drei Stunden im Verein zu helfen“, stellte Manfred Mellenthin vom dreiköpfigem Vorstandsteam fest. Trotzdem sei der SV Niederlauer irgendwie noch eine „Insel der Glückseligen“. „Wir können uns auf den „harten Kern“ der Mitglieder verlassen und schaffen es, wenn auch mal mit leichtem Nachbohren, ein Sommerfest mit über 50 Menschen an Personal zu organisieren“, lobte Mellenthin den Vergnügungsausschuss und die Vereinsmitglieder.

    Schwierig gestaltet sich indes die Suche nach einer Nachfolgerin. Mit „Waschmaschine auf, Trikots rein, Maschine an, Trikots raus“ sei es nämlich nicht getan. Die Aufgabe sei sehr viel komplexer. „Erst wenn man etwas nicht mehr hat, erkennt man oft erst seinen Wert“, würdigte Mellenthin die ausgezeichnete Arbeit der mittlerweile 82-Jährigen. Wurden die Trikots am Spieltag nicht abgeholt, kümmerte sich Martha Federlein auch darum, den jeweils eingeteilten Trikotdienst aufzuspüren und an seinen Job zu erinnern.

    Ein Dank galt auch dem Ehepaar Roland und Christiane Weisenseel, das nach nun fast 30 Jahren seine Arbeit als Sportheimdienst beendet. Das Engagement der beiden sei auch deshalb hoch zu bewerten, da Roland Weisenseel sich das „Hobby Sportheimdienst“ zusätzlich zu seinen umfassenden Aufgaben als selbstständiger Handwerksmeister „leistete“.

    In die Kategorie „Ehrenamt über Jahrzehnte“ fällt auch Webmaster Günter Federlein. Er hatte einst die SV-Homepage aufgebaut, vor kurzem neu konzipiert und hält sie, unterstützt von seinem Neffen Florian Räder, auf aktuellem Stand. Mellenthin lobte die Aktualität der Homepage, die die Arbeit der vielen Abteilungen widerspiegele und Infos über das Sportgelände, Spielberichte und zahlreiche News bereithalte. Mellenthin stellte heraus, dass sich Günter Federlein diese Infos oft selbst beschafft, da ab und an die Weitergabe von aktuellen Infos „recht schleppend“ verlaufe.

    Weiterer Höhepunkt war die Ehrung langjähriger Mitglieder. Wilhelm Volkmuth wurde für 70 Jahre Treue zum SVN ausgezeichnet, Eugen Weisenseel und Hugo Vorndran für 60 Jahre. Seit 50 Jahren sind Lothar Volkmuth und Hermann Wolf dem Sportverein verbunden, seit 40 Jahren Thomas Katzenberger und Klaus Braun. Fritz Braun, Michael Beck, Martin Schmitt, Alexandra Mahlmeister und Magda Knaier wurden für 30 Jahre beim SVN ausgezeichnet. Mit Manuel Knaier (400 Spiele), Dominik Mauer und Christopher Lumpe (je 250 Spiele) bedankte sich Mellenthin bei drei aktiven Spielern für ihre sportlichen Leistungen. Mellenthin merkte an, dass beim SVN Spiele erst ab den Senioren gezählt werden.

    Zufriedenstellend bezeichnete er den am Freitag zum ersten Mal veranstalteten „DJ-Abend“. Mit einem Regenschauer wurden die Zuhörer am Samstag auf die „Patienten“ eingestimmt, die bis weit nach Mitternacht ihre zahlreichen Fans auf die Tanzfläche lockten. Persönlich und auf die SVN-Familie abgestimmt, gestaltete Pfarrer Albin Lieblein den Sport- und Familiengottesdienst, dem sich die Ehrungen anschlossen. Am Nachmittag zeigten die jungen Kicker beim von Manuel Wengel und Andreas Weisenseel organisierten F- und G-Juniorenturnier bei hohen Temperaturen tolle Leistungen.

    Regina Volkmuth gestaltete das Kinderprogramm, die „Niederläurer Blasmusik“ unter ihrem Dirigenten Thomas Mahlmeister umrahmte den Gottesdienst und spielte zum Frühschoppen auf.

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