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    Salz

    Salz: Für die geplanten Investitionen gerüstet

    Der Bau des Sälzer Feuerwehrhauses ist weit fortgeschritten, so dass voraussichtlich schon im nächsten Frühjahr die Einrichtung eingeweiht werden kann. Foto: Eckhard Heise

    Die Jahresschlusssitzung des Gemeinderats von Salz nutzte Bürgermeister Martin Schmitt, um schon einmal anzukündigen, dass das Gremium sich in der nächsten Wahlperiode stark verändern wird. Unter anderem scheiden die beiden Mandatsträger mit den längsten Amtszeiten aus. Wolfgang Herbert und Helmut Ziegler werden nach 30 Jahren nicht mehr dabei sein.  

    Bevor es traditionell mit den Partnern zum gemütlichen Teil ging, hielt das Ortsoberhaupt Rückschau und hob dabei die wichigsten Ereignisse innerhalb der Gemeinde hervor.  Das größte Bauprojekt ist das neue Feuerwehrhaus, das schon weit fortgeschritten ist. Dabei schloss er die zahlreichen Wehrleute in seinen Dank ein, weil sie durch ihren engagierten Einsatz das Vorhaben unterstützen und manchen Euro dadurch einsparten.  Er hofft, dass im Frühjahr die Einweihung gefeiert werden kann.

    Dorfentwicklung

    Ferner widmete sich die Gemeinde der weiteren Dorfentwicklung mit der Ausweisung von weiterem Bauland. Die ursprünglichen Pläne für das Baugebiet "Blauten-Süd" mussten jedoch aufgegeben und  eine andere Lösung gefunden werden. Die Häuslebauer stehen bereits in de Startlöchern. Das Gewerbegebiet ist so gut wie voll. Ferner nannte Schmitt die  Platzgestaltung Am Rain und Fronhof als weitere Vorhaben. Im Rahmen der Innengestaltung soll außerdem das "Elsbett-Haus" aufgearbeitet werden.

    2446 Einwohner bedeuten eine leichte Abnahme von 68 Personen, fuhr Schmitt fort. Die Zahl sei jedoch nicht voll aussagekräftig, weil sie im Sommer zustande gekommen ist. Erfahrungsgemäß gebe es zum Herbst hin noch zahlreiche Zuzüge. 200 Gewerbebetriebe sind über eine Vielzahl von Branchen verteilt. Insgesamt lagen die Bauinvestitionen bei 15 Millionen Euro.

    Hohe Gewerbesteuer 

    Salz habe in diesem Jahr besonders hohe Einnahmen erzielt, die Gewerbesteuer liege bei über einer Millionen Euro, werde jedoch in etwa gleicher Höhe an den Kreis als Umlage abgeführt. Die Einkommensteuer ist inzwischen die Haupteinnahmequelle und liegt bei 1,5 Millionen Euro, so Schmitt.  Der Kämmerer habe dazu mitgeteilt, dass in diesem Jahr voraussichtlich ein Überschuss von 1,5 Millionen erzielt wird und die Rücklagen auf rund 1,7 Millionen steigen.   

    Als größte Investitionen nannte Schmitt das Feuerwehrhaus, Restkosten vom Kindergarten, die Sanierung des Allwetterplatzes, die Umgestaltung des Dorfgrabens, die nahezu abgeschlossen sei. Mit genügend Kapital auf dem Konto erwartet Schmitt, dass die anstehenden Investitionen jedoch ohne Probleme gemeistert werden können.

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