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    MÜNNERSTADT (RELI)

    Sammlung mit Potenzial

    Seit Anfang des Jahres ist der neue Museumsleiter im Amt und macht sich zur Zeit mit seinem neuen Aufgabenfeld vertraut. Kai Uwe Tapken sieht seine neue Arbeitsstätte als Herausforderung und ist überzeugt, das Besucheraufkommen steigern zu können. "Ich sehe ein unheimliches Potenzial im großen Einzugsbereich", sagte Tapken bei der offiziellen Vorstellung durch Bürgermeister Eugen im Rathaus.

    Das volkskundliche Museum ist zwar nach Ansicht Tapkens ein wenig antiquiert. Mit Beschriftungen und einigen Kleinigkeiten sei es jedoch auf Vordermann zu bringen.

    Albert zeigte sich dankbar, mit Tapken wieder einen Fachmann zur Seite zu haben. Zuständig soll der 34-Jährige sein für den allgemeinen Museumsbetrieb, die Weiterführung der Inventarisierung, die wissenschaftliche Betreuung während des Umbaus sowie die Recherche bei Rückforderungen der Leihgeber. Wie Albert erklärte, soll Tapken auch Wissen und Erfahrung bei der Konzeptionierung des Deutschordensschlosses mit einbringen.

    Kai Uwe Tapken studierte in Bamberg und Kiel neueste Geschichte unter Einbeziehung der Landesgeschichte, in den Nebenfächern alte Geschichte und Archäologie des Mittelalters und der Neuzeit. Nach Abschluss des Studiums war Tapken ab 1994 ein Jahr lang freier Mitarbeiter des historischen Museums in Bamberg. Am selben Museum arbeitete Tapken von 1995 bis 1997 als wissenschaftlicher Volontär. Ab Mai 1997 war er für die Organisation der Andechs-Meranier-Ausstellung zuständig, die 1998 eröffnet wurde. Im vergangenen Jahr beendete Tapken seine Doktorarbeit und wartet nun auf die Prüfung. zz

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