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    Mellrichstadt

    Sanierung des Wasserwerkes wird teurer

    Sanierung des Wasserwerkes (Symbolbild) der Mellrichstädter Gruppe wird teurer
    Sanierung des Wasserwerkes (Symbolbild) der Mellrichstädter Gruppe wird teurer Foto: Michael Petzold

    VG-Geschäftsstellenleiter Peter Hehn erläuterte in der jüngsten Sitzung des Wasserzweckverbandes Mellrichstädter Gruppe das Rechnungsergebnis für das Haushaltsjahr 2018. Der Haushaltsplan im Verwaltungshaushalt weist mit 416 000 Euro gegenüber dem Rechnungsergebnis eine Abweichung von 88 119 Euro und im Vermögenshaushalt mit 235 000 Euro eine Abweichung zum Rechnungsergebnis von 49 452,57 Euro auf.

    Bedingt durch den höheren Ausgabenstand im Rahmen der Sanierung des Wasserwerkes muss ein Nachtragshaushalt erlassen werden. Im Haushalt waren die Investitionskosten für die Sanierungsarbeiten mit 800 000 Euro eingestellt. Diese Summe muss nun um 250 000 Euro auf 1,05 Millionen Euro korrigiert werden. Für die Finanzierung der Mehrkosten ist eine zusätzliche Darlehensaufnahme nötig. Der Gesamtbetrag für Kreditaufnahmen und Investitionsförderungsmaßnahmen wird auf 1,02 Millionen Euro festgesetzt.

    Zur Finanzierung der höheren Baukosten in Höhe von 250 000 Euro bietet die LFA Förderbank Bayern Darlehen für Infrastrukturmaßnahmen mit 0 % Zinsen an. Die Zinsbindung kann jedoch nur auf 10 Jahre festgeschrieben werden. Die Verbandsversammlung stimmte einstimmig der Darlehensaufnahme in Höhe von 250 000 Euro bei der LFA zu und ermächtigte den Verbandsvorsitzenden, die entsprechenden Verträge zu unterzeichnen.

    Wegen der Aufnahme der Gemeinde Heustreu in den Wasserzweckverband ist die Änderung der Verbandssatzung nötig. Sie wird unter anderem um die Gemeinde Heustreu als Verbandsmitglied ergänzt. Zur Verbandsversammlung zählen künftig als Verbandsräte der erste Bürgermeister der Gemeinde Heustreu und ein weiterer Vertreter der Gemeinde.

    Bürgermeister Michael Gottwald aus Unsleben sprach ein Schreiben des Landratsamtes an, das die Gemeinde im August bezüglich Radioaktivität im Wasser erhalten und das die Gemeinde bislang nicht weiter bearbeitet habe. Er fragte, ob das von jeder einzelnen Gemeinde ausgefüllt werden müsse. Peter Hehn meinte, dass es Sinn mache, das über den Wasserzweckverband zu machen, weil jede Gemeinde das gleiche Wasser beziehe.

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