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    Rödelmaier

    Schlosshof Rödelmaier: Nachbesserung nach der Nagelprobe

    Nachholbedarf herrscht noch bei der Umgestaltung des Schlosshofes von Rödelmaier, stellten die Gemeinderäte bei einer Begehung fest. Foto: Eckhard Heise

    In knapp zwei Wochen will die Gemeinde Rödelmaier den Abschluss der Flurbereinigung und der Dorfsanierung feiern. Doch alle Projekte sind nicht ganz vollständig. Am Schlosshof muss noch nachgearbeitet werden, waren sich die Mitglieder des Gemeinderats einig, als sie sich selbst ein Bild vom umgestalteten Bereich machten.

    Anstoß nahmen die Mandatsträger in erster Linie an einer Schotterfläche, die nach stärkeren Regenfällen erheblich gelitten hatte. Mehrere Ratsmitglieder äußerten ihren Unmut über das Amt für ländliche Entwicklung, weil es ihrer Meinung gegen den ausdrücklichen Wunsch mehrerer Bürger und Mandatsträger auf den Belag bestanden habe. Daher müsste eigentlich die Würzburger Einrichtung für die Kosten der Nacharbeit komplett aufkommen, sagten sie. Bürgermeister Michael Pöhnlein wies darauf hin, dass die Gemeinde jedoch mit 40 Prozent beteiligt werden würde.

    Areal entlang des Kindergartens wird zunächst provisorisch umgestaltet

    Landschaftsarchitektin und Gemeinderätin Karola Kroczek stellte die unterschiedlichen Möglichkeiten zur Befestigung der betroffenen etwa 100 Quadratmeter großen Fläche vor. Während die Asphaltierung nur rund 7000 Euro kostet, fallen bei einer Pflasterung rund 11 000 Euro an. Die Mehrheit entschied sich später im Sitzungssaal für die günstigere Variante.

    Weiterhin muss noch ein Weg entlang des Kindergartens verlegt werden. Da das Areal wohl erst in mehreren Jahren umgestaltet werden wird, entschieden sich die Mandatsträger für eine provisorische Lösung, die die Gemeinde rund 7000 Euro kostet. Ferner sollen im Friedhof Familiengräber als Grabkammern angelegt werden.

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