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    Schönau

    Schönau: Spatenstich am Kindergarten

    Tüchtig halfen die Kindergartenkinder mit, als es am an den Spatenstich des neuen Schönauer Kindergartens an der Rhönstraße ging. Diesen nahmen vor (von links): Bürgermeister Rudi Zehe, Architekt Alexander Albert, Frank Scheuplein von der Firma Scheuplein Bau, Architekt Franz Josef Schmitt von der VG Bad Neustadt, stellvertretender Vorsitzende Johannis-Zweigverein Floria Ehringer, Kindergartenleiterin Brigitte Grzybowski und Pfarrer Manfred Endres. Foto: Manfred Zirkelbach

    Die Zeit der Planungen, der Vorbereitungen und der intensiven Gespräche sind vorbei. Mit dem Spatenstich für den neuen Schönauer Kindergarten beginnt nun die Bauphase. Zirka eineinhalb Jahre sind eingeplant, dann sollen die Schönauer Kinder in den neuen Hort neben dem Schönauer Bauhof einziehen.

    Es war im Kindergarten zu eng geworden und auch sicherheitsbedingte Gründe haben den Ausschlag gegeben, dass sich die Gemeinde entschloss, den bisherigen Standort aufzugeben und den Kindergarten nun direkt in das Ortszentrum zu holen. Bürgermeister Rudi Zehe freute sich deshalb, dass es zum Ende seiner Amtszeit noch mit dem Baubeginn geklappt hat.

    Gemeinderat erschien zum Spatenstich

    Zum Spatenstich war deshalb auch fast der gesamte Gemeinderat erschienen. Pfarrer Manfred Endres war dabei, natürlich Architekt Alexander Albert, das Personal des Kindergartens mit ihrer Leiterin Brigitte Grzybowski, die Vorstandschaft des Johannis-Zweigvereins mit dem stellvertretenden Vorsitzenden Florian Ehringer, die Geschäftsleiterin der Verwaltungsgemeinschaft Bad Neustadt Heike Kaiser und mit ihr Architekt Franz Josef Schmitt. Ebenso waren Bauhofleiter Thorsten Griebel, Frank Scheuplein von der Baufirma Scheuplein aus Bad Neustadt  und natürlich eine ganze Reihe von Kindern aus dem Kindergarten anwesend.

    Die Kinder gaben bei der kurzen Feier dann auch gleich den Ton an. Carolin Bornkessel zupfte die Gitarre, fröhlich sangen die Kinder "Wer will fleißige Handwerker sehn, der muss hierher zum Kindergarten gehen". Bürgermeister Zehe erinnerte kurz an die Zeit der Vorbereitungen, er nannte einen Kostenrahmen für das Projekt von rund 3,5 Millionen Euro, wobei der Staat Zuwendungen von 80 Prozent der förderfähigen Kosten zugesagt habe.

    Für alle Familien in der Gemeinde offen

    Auch die Gemeinde müsse einen nicht unerheblichen Anteil am Neubau tragen. Der Kindergarten stehe zwar in der Trägerschaft eines katholisch geprägten Vereins, er ist aber für alle Familien in der Gemeinde offen. Diesen Faden nahm Pfarrer Endres sofort auf, als er sich an die Anwesenden wandte und darauf hinwies, dass Gott weder katholisch noch evangelisch noch freikirchlich sei sondern "Gott ist Vater für uns alle, für alle Menschen dieser Welt".

    Architekt Alexander Albert wünschte allen Handwerkern und Mithelfern am Bau ein gutes, unfallfreies Gelingen, der stellvertretende Vorsitzende des Trägervereins Florian Ehringer freute sich, "dass es endlich los geht" und machte weiterhin deutlich, dass die Familien in der Gemeinde von diesem neuen Haus für die Kinder profitieren werden. Bevor es dann zu einem kleinen Imbiss ging, waren die Kinder nochmal an der Reihe: "Wo hat der Bürgermeister schon im Sand gespielt und sich im tiefen Matsch so wohlgefühlt? Im Kindergarten, da fangen alle mal als kleine Leute an."

    Bearbeitet von Manfred Zirkelbach

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