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    LANGENLEITEN

    Schon bald werden die Bagger anrollen

    Noch steht die alte Schule in Langenleiten doch der Abrissbagger wird täglich erwartet. Foto: Marion Eckert

    Noch steht die alte Schule, doch die Abbrucharbeiten im Inneren haben schon begonnen. Bürgermeisterin Sonja Reubelt rechnet damit, dass das Gebäude in den nächsten zwei Wochen eingelegt wird. „Wir warten täglich auf den Abrissbagger“. Dann soll es recht zügig mit dem Bau des Dorfgemeinschaftshauses losgehen. Die dafür notwendige Baugenehmigung wird Ende August erwartet, informierte die Bürgermeisterin bei einer Bürgerversammlung im Langenleitner Sportheim.

    700 000 Euro aus der Stiftung

    Der Abriss und die Gestaltung der Außenanlage werden über die Dorferneuerung durch das Amt für ländliche Entwicklung bezuschusst. Der Bau des Dorfgemeinschaftshauses wird über die eigens eingerichtete Stiftung finanziert. 700 000 Euro stehen aus der Stiftung zur Verfügung, die eine Million Euro umfasst. Der Rest ist für den späteren Unterhalt vorgesehen.

    Da es trotz der Millionen-Spende eine Finanzierungslücke gibt, erklärte sich das Amt für ländliche Entwicklung bereit, einen weiteren Förderbeitrag zum Bau des Dorfgemeinschaftshauses zu geben. Michael Manger vom Amt für ländliche Entwicklung hatte dies gute Nachricht für Langenleiten mitgebracht und zugleich die Bewilligung für den vorzeitigen Maßnahmenbeginn. Die genaue Förderhöhe konnte er zwar noch nicht nennen, sprach aber von einem beachtlichen Förderbetrag, der die Eigeninitiative der Langenleitner für ihren Ort würdige.

    Kein Problem mit der Förderung

    Die Förderung des Dorfgemeinschaftshauses schmälere weder die Fördersumme für die Gestaltung der Außenanlage, noch die Fördermittel für Dorferneuerungsmaßnahmen der anderen Ortsteile. Im Gegenteil, für die Gestaltung der Außenanlage rund um das geplante Dorfgemeinschaftshaus gebe es kein Budgetlimit mehr. Bisher war die Förderung auf 300 000 Euro begrenzt, dies sei nun aufgehobenworden.

    Für den Stiftungsvorstand informierte Günter Schmidt über die geplante Baumaßnahme des Dorfgemeinschaftshauses mit einem eigenen Jugendraum, der über eine Küche mit Theke, einen Aufenthaltsbereich, eigene sanitäre Anlagen und einen separaten Zugang verfügen wird. Ein überdachter Außenbereich wird ebenfalls dazu gehören.

    Die Einrichtung

    Das Hauptgebäude verfügt über einen kleinen Mehrzweckraum in dem bis zu 40 Personen Platz finden. Er ist durch eine mobile Trennwand vom eigentlichen Veranstaltungsraum abzutrennen. Für diesen 240 Quadratmeter umfassenden Raum wird eine mobile Bühne angeschafft, die einen variablen Aufbau ermögliche. Des Weiteren wird das Gebäude über eine Küche mit Theke, Lager, sanitäre Anlagen, Versorgungs- und Technikbereiche beinhalten. Die Ver- und Entsorgung soll über den hinteren Gebäudebereich abgewickelt werden.

    Die Elemente der Außengestaltung stellte Landschaftsarchitektin Miriam Glanz vor. Dem Entwurf waren eine Arbeitskreissitzung und ein Ortstermin voraus gegangen. Die Wünsche der Bürger seien in den Plan eingearbeitet, der jedoch noch keine abschließende Planung darstelle. Zu gestalten sei der Bereich zwischen der alten Friedhofsmauer und dem Einfahrtsbereich. Die Zufahrt werde auf der Nordseite angelegt, ebenso wie 22 Parkplätze von denen zwei barrierefrei sein werden. Der eigentliche Bereich vor dem Dorfgemeinschaftshaus soll nicht befahren werden, lediglich für Feuerwehr und Rettungsdienste werde es eine Möglichkeit geben.

    Freifläche

    Der Weg zum Gebäude wie auch die Freifläche von fünf Meter Breite vor dem Jugendraum und 6,80 Meter Breite vor dem Eingangsbereich und die geplante vier Meter breite Terrasse sollen mit Betonpflaster belegt werden. Der Bereich vor dem Gebäude sehe genügend Möglichkeiten vor auch größere Veranstaltungen abzuhalten. Das Gelände in Richtung des alten Friedhofs soll über einen geschwungenen barrierefrei angelegten Weg erschlossen werden.

    Ein Fahrradständer, eine Bank-Tisch-Kombination für Wanderer möglicherweise mit einer Informationstafel, ein Wasserspiel und Spielmöglichkeiten für Kinder können die Außenanlage ergänzen. Zu den Kosten der Außenanlage gab es noch keine Angaben, da die Planung als fortlaufender Prozess noch nicht abgeschlossen sei.

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