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    Saal

    Sich begegnen und Brücken bauen

    Dekanatsseniorentag: Einen meditativen Tanz um den Altar zeigte während des Gottesdienstes der Tanzkreis Hohe Rhön unter der Leitung von Reinhilde Trabert. Foto: Regina Vossenkaul

    Gemeinsam einen Gottesdienst feiern und dann in geselliger Runde den Nachmittag genießen, das stand auf dem Programm des katholischen Dekanatsseniorentags am Montag. Im Festzelt, das die Freiwillige Feuerwehr Saal anlässlich ihrer 150-Jahrfeier zur Verfügung stellte, begrüßte Dekanatsvorsitzende Elisabeth Brüger die zahlreichen Gäste.

    Engagieren und sich für die Allgemeinheit einsetzen

    Den Gottesdienst hielt Pfarrer Wolfgang Senzel gemeinsam mit Pater Silvester Ottaplackal und Diakon Rudi Reuter, an der Gestaltung wirkten Seniorinnen mit, darunter der Tanzkreis Hohe Rhön, geleitet von Reinhilde Trabert, Tanzbeauftragte des Dekanats. Brücken bauen war das Hauptthema, das sich durch die Predigt zog. So wie Jesus Brücken baute zu den Kranken, Sündern und Verachteten, aber auch selbst eine Brücke zum Vater ist, so sollten auch die Christen sich engagieren und für die Allgemeinheit einsetzen, sagte Pfarrer Senzel. Die Kirche sollte einladend und verbindend sein. Die Kollekte war diesmal für das Pflegeübungszentrum Rhön-Grabfeld in Mellrichstadt bestimmt.  

    Auftanken in der Gemeinschaft

    Ein Grußwort sprach stellvertretender Landrat Josef Demar, der sich freute, dass so viele Senioren an diesem Tag der Begegnung teilnahmen, an dem man auftanken kann, um für den Alltag wieder gerüstet zu sein. Er bedankte sich bei allen Mitwirkenden und den Gastgebern, dem FFW-Verein Saal mit Kommandant Daniel Menninger. Die Feuerwehr sei nicht nur hilfsbereit, wenn Not am Mann ist, sondern auch ein Aushängeschild für das Grabfeld. Saal sei auch bekannt durch seinen Wallfahrtsort Findelberg, "den Kreuzberg des Grabfelds", wie ihn Demar nannte. Jährlich kommen viele Besucher dorthin, um zu beten, an diesem Tag wurde im Festzelt gebetet.

    Auch Bürgermeister Norbert Bauer hieß die Gäste willkommen zu dem würdigen Abschluss des viertägigen Festes, ebenso der Seniorenkreis Saal. Kommandant Menninger nutzte die Gelegenheit für ein großes Dankeschön an alle Helfer, die auch an diesem Nachmittag und Abend bereitstanden, um Kaffee und Kuchen, und später das Kesselfleisch zu servieren. Sein Dank galt auch dem Festausschuss, der seit zwei Jahren alles akribisch geplant hat.

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