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    Bad Neustadt

    "Silberne Raute" für die DJK Salz als Lohn für besonderes Engagement

    Als Vertreter des Bayerischen Fußballverbandes zeichneten Klaus Eisenmann (2. von links) und Rainer Lochmüller (Mitte) die DJK Salz mit dem Ehrensiegel "Silberne Raute" aus, worüber sich nicht nur Fußball-Abteilungsleiter Volker Straub (links), Vorsitzender Heiko Müller (2. von rechts) und Pfarrer Wolfgang Senzel (rechts) freuten. Foto: Gunther Fink

    Gesellig bis weit nach Mitternacht ging’s beim diesjährigen Ehrenabend der DJK Salz im gut gefüllten Sportheim zu. Zunächst einmal begrüßte Vorsitzender Heiko Müller die Anwesenden und stellte dabei heraus, dass die zwischenzeitlich bestens bewährte Veranstaltung vor allem den drei für Vereinsleben existentiellen Säulen "Mitgliedschaft, sportliche Leistungen und finanzielle Unterstützung" Rechnung trägt.

    Bevor es anschließend an die Ehrungen ging, erfolgten diverse Grußworte. Der örtliche Geistliche Wolfgang Senzel ging auf das Zusammenspiel zwischen Kirche sowie Sportverein ein und wies unter dem 100. Jubiläumsmotto des DJK-Sportverbandes "Sein Bestes geben" nicht zuletzt darauf hin, dass auch denjenigen Wertschätzung gebühre, die keine Höchstleistungen mehr erbringen können. Die beiden stellvertretenden Vorsitzenden des DJK-Diözesanverbandes, Karin Müller und Peter Eschenbach, waren sich darüber einig, dass es "gerade die Ehrenamtlichen und Jubilare sind, die Vereine am Laufen halten“, wobei Eschenbach zudem die ausgezeichnete Zusammenarbeit mit "seiner" DJK Mühlbach als Partnerverein herausstellte.

    Als Vertreter des Bayerischen Fußballverbandes hielten Kreisvorsitzender Rainer Lochmüller und Kreisehrenamtsbeauftragter Klaus Eisenmann eine besondere Überraschung parat. Neben warmen Worten wie "Die DJK Salz ist etwas ganz Besonderes" bedachten sie den Sälzer Sportverein mit dem Gütesiegel des Bayerischen Fußballverbandes "Silberne Raute", das besonderen Verdiensten in den Bereichen Ehrenamt, Jugendarbeit, Breitensport, Gesundheit und Prävention Rechnung trägt.

    Torschütze gegen den FC Bayern München

    Im Rahmen der Ehrungen für langjährige Vereinsmitgliedschaft wusste Heiko Müller auch die ein oder andere Anekdote zu berichten.Als Torschütze sei in der Saison 1964/65 auch Wilhelm Mons als Sälzer Leihgabe beim FSV Frankfurt in Erscheinung getreten, um Frankfurt in der seinerzeitigen Regionalliga Süd zu einem 2:1-Sieg über den ruhmreichen FC Bayern München um Franz Beckenbauer zu führen.

    Die Verdienste von (von links) Elke Binder-Müller, Uli Glöggler, Emanuel Voll, Alice Hilfer, Thimo Völkel, Uwe Müller, Gitti Beckenbauer, Joachim Panitz und Norbert Schmitt wurden im Rahmen des diesjährigen Ehrenabends der DJK Salz besonders gewürdigt. Foto: Gunther Fink

    Bei den Ehrungen für sportliche Verdienste und besonderes Engagement im Verein war zunächst einmal die zwischenzeitlich seit 20 Jahren bestehende Laufgruppe an der Reihe, die anfangs zehn Jahre lang von Gitti Beckenbauer betreut wurde und an deren Spitze seither Elke Binder-Müller steht. Eine besondere Belobigung erfuhr zudem die Volleyball-Abteilung um das Übungsleiter-Trio Thimo Völkel, Alice Hilfer und Emanuel Voll, deren ambitioniertem Konzept Heiko Müller anfangs durchaus skeptisch gegenübergestanden habe. "Aber es kam dann wirklich alles so und wurde noch viel besser", so dass man hier zwischenzeitlich sechs ausgebildete Trainer in seinen Reihen hat, die sich um rund 70 aktive Spielerinnen in vier Mannschaften kümmern.

    Sportler in vielen Bereichen erfolgreich

    Eine Blütezeit erlebe auch der Fußball, wo man unter der Leitung von Uli Glöggler, Oliver Stumpf, Joachim Panitz und Hans-Jürgen Birki drei aktive Mannschaften im Spielbetrieb stelle und auch im Nachwuchsbereich mit den dortigen Trainern Uwe Müller, Andreas Holzheimer, Thomas Schwarz, Hubert Seubert sowie Stefan Blum hervorragende Arbeit geleistet werde. Ein fester Bestandteil des Vereins seien auch die FSJ’ler geworden, bei denen nicht nur der ausgeschiedene Leon Kaiser "die Kleinen begeistert" habe. Mit weiteren Auszeichnungen wurden die Jugendleitung um Lisa Göppner, Marcel Becher und Timo Seidel, Norbert Schmidt als Verantwortlicher für den Adventsmarkt, Rhön-Grabfeld-Cup-Organisator Martin Hein sowie Franz-Josef Klinder als derjenige bedacht, "der hier die Jobs macht, die keiner will. Solche Menschen braucht der Verein. Und wir sind froh, dass ihn das Saarland abgegeben hat."

    Ein ganz großes Dankeschön entrichtete Heiko Müller schließlich auch noch an die "immer hinter dem Verein" stehende Gemeinde sowie all diejenigen, deren finanzielle Unterstützung auch positive Auswirkungen auf die Mitgliedsbeiträge habe. Besondere Erwähnung fanden in diesem Zusammenhang die Förderer des neu angeschafften Vereinsbusses, die Sponsoren der kostspieligen Volleyball-Ballmaschine sowie die Geldgeber der vereinseigenen Stiftung.

    Ehrungen langjähriger Mitglieder
    55 Jahre: Marianne Knaier, Karl-Heinz Müller, Wolfgang Stöhr.
    50 Jahre: Wolfgang Mangold.
    45 Jahre: Ingrid Chlebowy, Rolf  Filbig, Klaus-Dieter Straub, Andreas Ofenhitzer, Robert Türke, Dieter Kraus.
    40 Jahre: Helga Bieber, Theo Ziegler, Rudolf Wehner, Hanno Fink, Mathias Lang, Erika Zapf, Gertrud Stöhr, Franz Leppig.
    35 Jahre: Hildegard Gottwald, Wilhelm Mons, Jörg Fabian, Sven Ziegler.
    30 Jahre: Thomas Limpert, Paul Kirchner, Thomas Bätz, Ralf Knaier, Stefan Knaier, Michael Zapf, Michael Schmitt, Lena Neckel, Carolin Gensler, Jutta Bocklet.
    25 Jahre: Kathrin Böhm, Uwe Braun, Hannelore Schneyer, Ramona Meier, Sebastian Schneider, Annika Beckenbauer.
    20 Jahre: Barbara Hahn, Karin Becher, Jessica Becher, Marcel Becher, Nicolas Becher, Sebastian Golz, Maximilian Golz, Brigitte Beckenbauer, Susanne Enders, Stefanie Fiedler, Martin Behrendt, Walter Rothaug, Johanna Rothaug, Barbara Rothaug, Melanie Kriesche, Frank Müller, Kathrin Müller.
    Für ihre langjährige Vereinstreue zur DJK Salz wurden ausgezeichnet (vorne von links): Franz Leppig, Wolfgang Stöhr, Marcel Becher, Robert Türke, Nicolas Becher und Rudolf Wehner. Hinten von links: Susanne Enders, Ingrid Chlebowy, Michael Hein (stellvertretender Vorsitzender), Gertrud Stöhr, Hildegard Gottwald, Wilhelm Mons, Karin Becher, Rolf Filbig, Gitti Beckenbauer, Klaus-Dieter Straub, Barbara Rothaug und Wolfgang Mangold. Foto: Gunther Fink

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