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    Sondernau

    Sondernauer Feuerwehr ist stolz auf seine Kinder- und Jugendwehr

    Kommandant Marco Kistner verkündete bei der diesjährigen Dienst- und Mitgliederversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Sondernau, dass noch in diesem Jahr die Bauarbeiten am Feuerwehrgerätehaus Sondernau beginnen. Unter anderem soll ein Anbau errichtet werden, der eine hohe Eigenleistung der Sondernauer Feuerwehrleute erfordert. Die Details werden gerade noch abgestimmt.
    Kommandant Marco Kistner verkündete bei der diesjährigen Dienst- und Mitgliederversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Sondernau, dass noch in diesem Jahr die Bauarbeiten am Feuerwehrgerätehaus Sondernau beginnen. Unter anderem soll ein Anbau errichtet werden, der eine hohe Eigenleistung der Sondernauer Feuerwehrleute erfordert. Die Details werden gerade noch abgestimmt. Foto: Marc Huter

    "Eine super Truppe mit einer klasse Kameradschaft" nannte Kommandant Marco Kistner die Freiwillige Feuerwehr Sondernau bei der diesjährigen Dienst- und Mitgliederversammlung. Und das zurecht, wie bei allen Berichten über die zahlreichen Aktivitäten deutlich wurde.

    Ausgesprochen stolz zeigte er sich über die hervorragende und sehr erfolgreiche Jugendarbeit. Allein sieben Neuzugänge habe die Kinderfeuerwehr zu verzeichnen, zehn Jugendliche sind in der Jugendfeuerwehr aktiv. "Das ist ein wirklicher Hammer", so der Kommandant. Die Jugendarbeit sei das A und O eines Vereins, die auch etwas kosten dürfe. "Wir können davon sprechen, dass unsere Feuerwehr und der Verein wirklich lebt", erklärte Kistner stolz und brachte seine Hoffnung zum Ausdruck, dass dieser Trend so weitergehe. Kistner bedankte sich insbesondere bei Anica Friedrich und Levin Vorndran, die sich für die Kinderfeuerwehr mit mittlerweile neun Kindern verantwortlich zeigen.

    Teilnehmerzahl an den Übungen sehr zum Positiven entwickelt

    In der aktiven Wehr wurden im Jahr 2019 sechs Übungen, zwei Unterrichtsabende und eine Übung auf Landkreisebene abgehalten. Nachdem die Übungen nun immer am ersten Freitag im Monat abgehalten werden, habe sich die Teilnahme nach anfänglichen Startschwierigkeiten sehr zum Positiven gewandelt.

    Mit Bravour haben neun Feuerwehrleute die Leistungsprüfung "Gruppe im Löscheinsatz", die in zwei Gruppen in Sondernau abgenommen wurde, abgelegt. "Ich möchte hier klarstellen, dass wir uns mit der Organisation der eigenen Leistungsprüfung nicht von der gemeindlichen Leistungsprüfung distanzieren wollten, sondern uns einfach der Ablauf und die jeweiligen Nachtübungen im Herbst nicht zugesprochen haben", erklärte der Kommandant. Außerdem habe man wieder festgestellt, dass es daheim am schönsten sei. Die Atemschutzgruppe der Sondernauer Wehr besuchte neben den üblichen Übungen zweimal die Atemschutzstrecke in Bad Neustadt.

    Details für den Umbau des Feuerwehrgerätehauses noch offen

    Acht Mal wurde die Feuerwehr Sondernau zu Einsätzen gerufen, bei denen insgesamt 140 Einsatzstunden absolviert wurden. Dazu zählten Hilfeleistungen bei mehreren Verkehrsunfällen, der CSA-Einsatz in Oberelsbach oder verschiedene Verkehrsabsicherungen.

    Besonders freute sich Kistner verkünden zu dürfen, dass in diesem Jahr die Umbauarbeiten am Feuerwehrgerätehaus Sondernau beginnen werden. Unter anderem wird ein Anbau errichtet. Die Details werden gerade noch abgestimmt. Man hofft, möglichst weit in diesem Jahr zu kommen. Zwar stehe der Dienstplan für das kommende Jahr bereits, jedoch könne sich aufgrund der Baumaßnahme gegebenenfalls die eine oder andere Übung verschieben beziehungsweise in Eigenleistung umgewandelt werden.

    Der Feuerwehrnachwuchs ist sehr engagiert bei der Sache

    In seiner Funktion als Jugendwart berichtete Kistner von acht Übungen der Jugendfeuerwehr. Darüber hinaus wurden fünf Aktionen und Freizeitaktivitäten durchgeführt. "Bei den Jugendlichen war die Beteiligung bei den Übungen immer recht hoch, obwohl dieses Jahr wirklich vollgepackt war", so Kistner. Besonders das Zeltlager in Langenleiten, das Sommerferien-Wochenende in Grömitz, der Berufsfeuerwehrtag in Oberelsbach oder der Feuerwehrwerbetag am 3. Oktober mit der Abnahme der Bayerischen Jugend-Leistungsspange blieben besonders gut in Erinnerung. Am Wissenstest nahmen sogar elf Jugendlichte teil. Sein Dank ging an die DJK Sondernau, deren Räumlichkeiten im Bürgerhaus stets genutzt werden dürfen, und an den Feuerwehrverein, der es möglich macht, diese ganzen Aktivitäten überhaupt durchzuführen.

    Julia Eyring und Anica Friedrich wurden zur Feuerwehrfrau befördert. Vom Feuerwehrverein Sondernau wurden Peter Denner, Werner Enders, Manfred Kistner und Wolfgang Reitz für 40-jährigen aktiven Feuerwehrdienst geehrt. Im Mai folgt dann die offizielle staatliche Ehrung durch Landrat Thomas Habermann. Kreisbrandrat Stefan Schmöger überbrachte das Dankeschön der Kreisfeuerwehrführung für das außerordentliche Engagement der Feuerwehrler in Sondernau und lobte besonders die hervorragende und vorbildliche Jugendarbeit.

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