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    Bischofsheim

    Stadtrat: Neue Parkscheune in Bischofsheim und Baugebiet in Wegfurt

    In der Spitalgasse soll eine Parkscheune errichtet werden mit 14 Parkplätzen für die Anwohner. Foto: Marion Eckert

    Das Thema "Friedhof" auf der Tagesordnung des Bischofsheimer Stadtrates wurde von Bürgermeister Georg Seiffert kurzfristig abgesetzt. Es gebe noch offene Fragen, die bis zu Beginn der Stadtratssitzung nicht geklärt werden konnten, begründete er die Entscheidung. Es werde in einer der nächsten Sitzungen über die Friedhofssatzung und die Friedhofsgebühren beraten.

    Die Stadt Bischofsheim plant, in der Spitalgasse Parkmöglichkeiten einzurichten. Wie der Bürgermeister erklärte, sei eine Scheune schon aufgrund von Baufälligkeit abgebrochen worden und das Nachbargebäude werde noch abgerissen. Auf der Fläche werde eine Art Parkscheune mit 14 überdachten Parkplätzen für die Anwohner entstehen. Weitere sechs Parkplätze werden sich im Bereich Braunsmühle anschließen. "Das ist zu wenig", befand Edgar Schöppner. Benjamin Lenhardt hielt dagegen: "Wir haben Parkplätze außerhalb und können nicht für jeden Besucher der Braunsmühle einen Parkplatz vorhalten."

    Christian Enders bat, die Parkplätze großzügig genug zu planen, da die Fahrzeuge immer größer werden. Dies sei schon berücksichtigt, sagte Seiffert. Die Parkplätze seien drei Meter und 2,90 Meter breit. Weiter erklärte der Bürgermeister: "Zur Spitalgasse hin wird eine Mauer errichtet, damit im Straßenzug keine Zahnlücke entsteht." Für den Bürgermeister ist dieses Vorhaben ein gutes Beispiel für Innenentwicklung und die Steigerung der Lebens- und Wohnqualität in der Innenstadt. Dem stimmte auch Jörg Rössler zu, ein überdachter Parkplatz sei ein Qualitätsfortschritt zum sonst üblichen Parken auf der Straße.

    Bebauungsplan "Pfarrstreich" in Wegfurt ist nahezu fertiggestellt

    Der Bebauungsplan "Pfarrstreich" in Wegfurt ist nahezu fertiggestellt. Im Rahmen der öffentlichen Auslegung gab es von Seiten der Bevölkerung keine Einwendungen. Die Träger öffentlicher Belange gaben diverse Hinweise, die aber zu keiner Änderung der Planung führen, erklärte Dirk Franzke aus der Stadtverwaltung. Somit sei auch keine erneute Auslegung notwendig, die Hinweise werden zur Kenntnis genommen und während der Bauphase umgesetzt.

    "Wann kann denn endlich jemand ein Haus bauen?", wollte Benjamin Lenhardt wissen. "Das dauert noch eine Weile", vertröstete Dirk Franzke, da noch notwendige naturschutzrechtliche Maßnahmen zu tätigen seien. Ein Datum könne er nicht nennen, da manches nur zu bestimmten Zeiten stattfinden könne. Auch sei nicht klar, was bei einer Baufeldräumung, die durch die untere Naturschutzbehörde begleitet werde, zutage komme und ob möglicherweise Umsiedlungen von schützenswerten Tierarten nötig werde.

    Bischofsheimer Rathaus bekommt Glasfaseranschluss

    Das Bischofsheimer Rathaus soll einen Glasfaseranschluss erhalten. Für das Vorhaben, das mit Gesamtkosten von 57 380 Euro beziffert wird, gibt es Fördermittel in Höhe von 49 500 Euro, so dass ein Eigenanteil von 7880 Euro verbleibt. Die Frage von Manfred Markert, welche Trasse verwendet werde, konnte Seiffert nicht beantworten. Unklar sei, ob die Straße aufgemacht werden müssse oder über vorhandene Leerrohre die Glasfaserleitung verlegt werden könne. Manfred Reder wunderte sich, dass nun doch ein Glasfaseranschluss kommt, vor drei Jahren sei dies als noch nicht nötig angesehen worden.  "Ist dieser Anschluss exklusiv für das Rathaus oder können weitere Gebäude in der Innenstadt angeschlossen werden?", fragte Jörg Rössler. "Es ist eine Direktleitung", antwortete Seiffert.

    Zugestimmt wurde dem Bauantrag zum Neubau einer Lagerhalle zur Lagerung von Holz, Gartengeräten und Kfz-Anhänger auf einem Anwesen in Fuchserb in Frankenheim. Die nötigen Befreiungen wurden ausgesprochen. Ebenso wurde die Baugenehmigung für den Neubau einer Garage auf einem Anwesen im Schützenellerweg in Unterweißenbrunn gegeben.

    Förderprogramm zur Revitalisierung der Ortskerne

    Für ein Anwesen im Mühlweg in Wegfurt wurde nach dem kommunalen Förderprogramm zur Revitalisierung der Ortskerne eine Förderung in Höhe von 20 148 Euro bewilligt.

    Aus nichtöffentlicher Sitzung wurde bekannt gegeben, dass der Stadtrat beschlossen hat, von der AKDB das Programm "TERA-Ressourcenmanager" zu erwerben und die Mitarbeiter im Bauhof sowie der Kläranlage und der Wasserversorgung mit mobilen Endgeräten auszurüsten. Mit dem Programm können die Einrichtungen verwaltet und deren Aufträge abgewickelt werden. Die Tätigkeiten und Kosten werden dadurch transparent. Die einmaligen Kosten liegen bei zirka 11 000 Euro, hinzu kommen laufende Kosten in Höhe von rund 290 Euro monatlich.

    Außerdem wurden folgende Aufträge erteilt: Lieferung der Kunsteisbahn für die Rollsportanlage durch die Firma Conterion Systembau (Neureichenau) zum Bruttopreis von 96 592 Euro. Die Elektroarbeiten übernimmt das Überlandwerk Rhön für 148 853 Euro. Die Lüftungsanlage für die Braunsmühle liefern die Gebrüder Holzwarth (Pleidelsheim) für 59 094 Euro.

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