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    Ostheim

    Städtebauförderung: Bedarf für Markthallen-Areal angemeldet

    In die Bedarfsmeldung der Stadt Ostheim zum Bayerischen Städtebauförderprogramm 2020 wurden auch Mittel für die Neuordnung des Markthallen-Areals berücksichtigt. Foto: Eva Wienröder

    In Sachen Stadtentwicklung soll sich auch in den nächsten Jahren in Ostheim weiter einiges tun. Der Stadtrat beschäftigte sich in seiner Sitzung vor der Sommerpause dazu mit der Bedarfsanmeldung für Mittel aus der Bayerischen Städtebauförderung.

    Vom Stadtrat muss alljährlich jeweils für das folgende Programmjahr eine Bedarfsmitteilung an die Regierung von Unterfranken verabschiedet werden. Laut dem in der Sitzung am Dienstag gefassten Beschluss sollen in die Bedarfsmitteilung 125.000 Euro für das Kommunale Förderprogramm, mit dem die Stadt private Maßnahmen zur Außengestaltung im Sinne der Gestaltungssatzung im Ostheimer Altstadtbereich unterstützt, aufgenommen werden sowie 100.000 Euro für die Projektvorentwicklung bzw. Machbarkeitsstudien für prägnante Einzelobjekte im Altstadtbereich. Vorgesehen sind daneben 30.000 Euro für die Erstellung eines städtebaulichen und landschaftlichen Neuordnungs- und Entwicklungskonzeptes das Gebiet Ostheim-Süd betreffend, 25.000 Euro für die Vorplanung zur Neuordnung des Areals Markthalle, 40.000 Euro für die Beratung von privaten und öffentlichen Sanierungsmaßnahmen, 30.000 Euro für die Umsetzungsbegleitung eines Einzelhandelskonzeptes und 30.000 Euro für das Projekt Regionalladen.

    Wie Bürgermeister Ulrich Waldsachs erklärte, hat Ende Juni bereits eine Vorbesprechung für die Bedarfsmitteilung bei der Regierung von Unterfranken stattgefunden. Wichtig für den Stadtrat sei, dass es sich nicht um den Umsetzungs- und Finanzierungsbeschluss handelt, sondern lediglich um eine möglichst verbindliche Absichtserklärung der Stadt, was sie im Rahmen der Städtebauförderung im Programmjahr 2020 vorhat, damit die Regierung die entsprechenden Mittel zur Verfügung stellen kann.

    Badegebühren werden angepasst

    Die Badegebühren im öffentlichen Badebetrieb des städtischen Hallenbades waren zuletzt im Jahr 2004 angepasst worden. In Anbetracht der jährlichen Personal- und Sachkostensteigerungen, des damit gestiegenen jährlichen Defizits (2018: 135.000 Euro) und auch im Sinne der Haushaltskonsolidierung hatte der Stadtrat bereits in einer früheren Sitzung über eine Gebührenerhöhung vorberaten und beschloss nun bei seiner jüngsten Zusammenkunft die neuen Eintrittspreise, die ab Oktober 2019 gelten sollen. Der Eintritt werde moderat erhöht und man liege damit noch unter den Gebühren vergleichbarer Einrichtungen im Landkreis, wie Bürgermeister Ulrich Waldsachs bemerkte. Der Eintritt für Erwachsene sowie für Kinder, Schüler und Studenten wurde um 50 Cent erhöht auf drei bzw. 1,50 Euro. Die 10er-Karten für Erwachsene kosten 25 statt bisher 22 Euro und für Kinder, Schüler und Studenten zehn statt neun Euro. Unverändert bleiben die Preise für die Jahreskarten, Erwachsene zahlen 150 Euro, Kinder, Schüler und Studenten jeweils 50 Euro. Für die Teilnahme am Aqua-Jogging werden zusätzlich zwei Euro erhoben.

    Drei Bauanträge

    Zur Sitzung lagen drei Baugesuche auf dem Ratstisch. Keine Einwendungen der Stadt gibt es hinsichtlich des geplanten Baus eines Nebengebäudes mit Werkstatt und Garage in der „Alten Straße“ in Oberwaldbehrungen und der Errichtung einer Terrassenüberdachung an einem Anwesen in der Ritter-von-Halt-Straße in Ostheim. Außerdem erteilte der Stadtrat dem Antrag zum Umbau eines bestehenden Nebengebäudes mit dem Einbau einer Wohnung in der Marktstraße seine Zustimmung, verbunden mit dem Hinweis auf die für die Altstadt geltenden Vorgaben der Gestaltungssatzung.

    „Statt-Strand“: Positive Bilanz

    Erstmals hat das Kommunalunternehmen für Tourismus und Stadtmarketing in Zusammenarbeit mit dem Verein für Stadtmarketing Ostheim (VSO), der Sparkasse Bad Neustadt als Hauptsponsorin, der Stadt Ostheim, „Krone“-Wirt Kai Petersen und weiteren Partnern den Ostheimer „Statt-Strand“ veranstaltet. Stadtrat Peter Wienröder wertete das Event als vollen Erfolg, das den Veranstaltungskalender bereichert habe. Er sprach allen Beteiligten Dank und Anerkennung aus und meinte, dass eine Fortsetzung im nächsten Jahr wünschenswert wäre. Hocherfreut äußerte sich auch Bürgermeister Waldsachs. „Es war eine prima Veranstaltung!“, so das Stadtoberhaupt.

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