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    BAD NEUSTADT

    Standpunkt: CSU-Kandidatur: Mutig und gewagt

    Nachdem Bruno Altrichter klar gestellt hatte, dass er nicht mehr als Bürgermeister für Bad Neustadt kandidieren wird, ging das Rätselraten los, wer sein Nachfolger werden könnte. Eine spannende Frage. Steinbach, Mosandl, Benkert, Heller waren Namen, die in dem Zusammenhang herumgeisterten. Die CSU hat jetzt mit einer überraschenden Personalie klar gemacht, wer aus ihrer Sicht auf dem Chefsessel im Rathaus sitzen sollte: Christiane Hanshans.

    Eine sicher mutige, auf jeden Fall aber gewagte Entscheidung. Kommunalpolitisch ist die 52-Jährige in Bad Neustadt überhaupt noch nicht in Erscheinung getreten. Zum einen ist sie damit zwar frei und unbelastet, muss zum anderen aber erst einmal klar machen, für was sie kommunalpolitisch in Bad Neustadt steht, was mit ihr vielleicht neu oder anders werden soll. Das ist nicht ganz so einfach, schließlich hinterlässt Bruno Altrichter ein florierendes Bad Neustadt. Einstimmig wurde sie von den CSU-Vorstandsmitgliedern zur Kandidatin gewählt, heißt es in der Pressemitteilung der CSU. Dass dann auf dem offiziellen Foto Johannes Benkert, der Vorsitzende des wichtigsten Ortsverbandes Bad Neustadt, fehlt, irritiert dann aber doch. Hatte er vielleicht selber mit einer Kandidatur geliebäugelt und fühlt sich jetzt in die Ecke gestellt?

    Wie dem auch sei. Der Wahlkampf ist nun eröffnet und man darf gespannt sein, wer von den anderen Parteien Christiane Hanshans im Kampf um den Chefposten im Bad Neustädter Rathaus herausfordern wird.

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