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    NEUSTÄDTLES

    Starauftritt als Höhepunkt

    Es fällt schwer, bei der Berichterstattung über das neueste Teichfest in Neustädtles nicht ins Schwärmen zu verfallen. Denn dieses Dorffest, obwohl schon immer mit attraktiven Höhepunkten, stimmungsvoll und erfolgreich, hatte diesmal ein Highlight, mit dem die große Welt des Showbusiness in das Dörflein mit seinen paar Dutzend Einwohnern gekommen war. Das war der Entertainerin und Sängerin Sara Bennett zu verdanken. Merkwürdigerweise war dieses riesige Showtalent als Double für Helene Fischer angekündigt worden. Gewisse Ähnlichkeiten mochten ja vorhanden sein: Blond ist sie, trägt lange Haare, hat die Figur einer Göttin und das Gesicht eines Engels, ähnlich wie die Fischer. Und sie trug auch Lieder von dieser vor, nicht zu knapp sogar. Doch wer sie erlebte, wie sie auf der neu errichteten Bühne auf dem Neustädtleser Teich hin- und herfegte, wie sie mit ihrer kraftvollen Stimme das weite Festareal beherrschte, wie sie mit Mimik, mit Gestik und Körperbewegungen und überhaupt mit ihrer attraktiven Erscheinung im Show-Kostüm absolut profihaft das Publikum faszinierte, der brauchte keine Helene Fischer mehr. Das war beste Showtime-Unterhaltung, wie sie ihr Publikum fesselte, wie sie auch die weiter entfernt sitzenden Besucher in ihr Programm und die beiden acht Jahre alten Mädchen Leonie und Marie in ihren Auftritt mit einbezog, die begeistert zu Bennetts Lieder getanzt hatten. Ein Geburtstagskind hatte sie aus dem Publikum geholt, ließ es hochleben und gewann damit erst recht die Herzen der Zuschauer und Zuhörer.

    Zweifellos war der Auftritt von Sara Bennett der unüberbietbare Höhepunkt des jüngsten Teichfests. Aber es war nicht der einzige. Denn da spielte ja wieder die fantastische Showband Lucky?s Good Stuff, präsentierte wie in den vergangenen Jahren beste Pop- und Tanzmusik. Den spektakulären Schlusspunkt setzte das Feuerwerk. Das stand der Lasershow vom Teichfest des vergangenen Jahrs nicht nach.

    Es waren aber nicht nur diese Highlights, die das diesjährige Teichfest wieder so attraktiv machten. Es war das ganze stimmungsvolle Ambiente der Sommernacht. Es war natürlich auch das Angebot an Speisen, die nicht jedes Dorffest anbietet. Und dass niemand lange Durst leiden musste (trotz länger Anstellzeit am Getränkeausschank), dafür sorgten freiwillige Helfer, u. a. Nordheims (und Neustädtles‘) Bürgermeister Thomas Fischer und die Vorsitzenden des Rhönclubs Rother Kuppe Andrea und Uli Tratt. Sagenhafte 1208 Besucher hatte ein stolzer Bürger aus Neustädtles überschlägig gezählt, aber es mussten noch viele mehr gewesen sein, denn die Zählung war ja nur eine Momentaufnahme, und das Kommen und Gehen hatte ja schon am sonnenbeschienenen Nachmittag angefangen und dauert fast bis zum Schluss um Mitternacht. Der Eintritt war frei, das Wetter konnte nicht schöner sein, und das mochte zu dem großen Publikumszuspruch beigetragen haben. Gewiss war aber auch, dass dieses kleine Neustädtles und sein Teichfest inzwischen einen weit über die nähere Umgebung hinausreichenden Ruf errungen haben. Man wusste: Wenn man zum Teichfest in Neustädtles geht, dann bekommt man etwas Außergewöhnliches geboten, zu sehen, zu hören, zu genießen in schönster Geselligkeit und einer romantischen Umgebung. Leander Reußenzehn und sein Organisationsteam waren stolz auf den Erfolg, und das durften sie auch wirklich sein.

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