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    Ostheim

    Statt-Strand Ostheim: Erholung vor der Haustür

    Die „Macher“ freuen sich über die Eröffnung des „statt-Strandes“ am Wassertretbecken in Ostheim. Hintere Reihe ab 2. von links: Silke Braungardt-Gerhart, Johanna Nagel (Firma Seat-Streit), Jochen Leyh (Vorsitzender des Vereins für Stadtmarketing) und Freddi Klee. Vorne von rechts: Wolfgang Sauer (Gebietsdirektor der Sparkasse für das Streutal), in der Mitte 2. Bürgermeister Ralf Diepholtz. Mit dabei die Hortkinder von Ostheim, die sich spontan zu einem Besuch entschlossen haben und schon mal die Loungeecke ausprobierten, die Marco Gerhart gebaut hat. Foto: Brigitte Gbureck

    Das Kommunalunternehmen Tourismus und Marketing Ostheim hat sich wieder was einfallen lassen. Der „statt-Strand – alles außer Sand“ wurde am Freitagnachmittag offiziell eröffnet. Noch bis Sonntag, 28. Juli, können sich die Besucher nun täglich von 15 bis 22 Uhr in den Liegestühlen erholen und sich wie im Urlaub fühlen. Die Tage sind angefüllt mit viel Musik und Party.

    Zu Beginn der Eröffnung ließ sich die Sonne Zeit, es grummelte etwas und ein paar Regentropfen fielen auch. Der 2. Bürgermeister Ralf Diepholtz hatte die Begrüßung übernommen. Wenn man das Wort Strand hört, suggeriere das gewisse Bilder im Kopf, begann er, Wärme, Wasser, Wellen, Salzwasser, Sand, Steine, Muscheln. Aber mit einem „statt-Strand“ würde man eher Erholung verbinden, sich mit Nachbarn und Freunden treffen, eine schöne Zeit verbringen. „statt-Strände“ seien ein aktueller Trend.

    Sportlich-entspannter Feierabend an der Streu

    "Bequem in Liegestühlen liegen, die Füße ins Wassertretbecken strecken, Beach-Volleyball spielen, einen Cocktail schlürfen, im Hintergrund die Vögel von Ostheim pfeifen und die Streu plätschern hören – was für ein Szenario. Wo Wasser ist, ist Leben und ein sportlich entspannter Feierabend an der Streu. Und dazu muss nicht einmal weit gereist werden und es kostet auch keinen Eintritt", so Diepholz

    Erholung vor der Haustür mit jeder Menge guter Laune, das sei das neueste Motto. Diepholtz lud alle herzlich ein, ein paar schöne Sommertage in Ostheim zu verbringen. Sich begegnen, miteinander reden, kommunizieren, lachen, das lasse Heimatgefühle aufkommen. Alle Beteiligten hätten viel Zeit und Energie investiert, um ein pfiffiges Konzept zu entwickeln und das auch umgesetzt. Es brauchte viele Mitwirkende, für die es selbstverständlich war, sich einzubringen. Er sagte allen Beteiligten Dank für die Unterstützung.

    Eine Aktion nicht nur für die Jugend

    Susanne Orf zeigte die Idee des „statt-Strandes“ bis zur Umsetzung auf. Als sie hier ihren Dienst aufgenommen hatte, hieß es, es gebe so wenig für die Jugendlichen, es sei nichts los, alles so langweilig. Da das Gelände hier im Sommer schon mit Strandmatte und Badetuch frequentiert wurde, kam der Gedanke auf, diesen Ort zu beleben. Ein „statt-Strand“ im Sommer wäre cool, überlegte man. Sand aufzuschütten und die damit verbundene Pflege wären zu aufwändig gewesen. Die Jugendlichen würden auch ohne Sand kommen, wenn es nur genügend Cocktails gäbe, sie coole Musik hätten und chillen könnten, sei man sich sicher gewesen.

    Als Mitstreiter für die Idee hätten auch Ausbildungsbetriebe Interesse gezeigt, die die jungen Leute vor Ort halten wollten. Mit der Sparkasse wurde ein Hauptsponsor gefunden, dazu weitere Sponsoren, die die Aktion unterstützen. Orf hat DJs gefunden, die sich in der Region einen Namen machen möchten. Sie und ihr Team zeigen sich begeistert, für insgesamt acht Abende sieben DJs und eine Zweimannband aufgetrieben zu haben.

    Ein wichtiger Mann sei Kai Petersen, ohne ihn hätte man die Veranstaltung nicht durchführen können, sagte Orf. Er sei extrem professionell und verstehe sein Handwerk. Es gebe verschiedene Veranstaltungen, die die Sponsoren sich haben einfallen lassen. An jedem Wochenende gibt es ein Freitag- und Samstagprogramm. Na dann: auf zu neuen Ufern, wenn auch nur an der Streu!

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