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    Oberstreu

    Stefan Kießner: Beide Ortschaften haben viel Potenzial

    In seiner Freizeit wandert Stefan Kießner gerne in den Bergen.
    In seiner Freizeit wandert Stefan Kießner gerne in den Bergen. Foto: Lisa Endres

    Stefan Kießner ist einer von zwei Kandidaten bei der Bürgermeisterwahl in Oberstreu. Er tritt für die gemeinsame Liste CBO/CSU an. Diese Zeitung stellte ihm folgende Fragen: 

    Wie steht es mit der Dorferneuerung Oberstreu-Mittelstreu?

    Zu Oberstreu: Zurzeit Stillstand. Warten auf weitere Planungsschritte der Gemeinde, des ALEs und des Gremiums der Dorferneuerung. Zu Mittelstreu: Siehe unten (Plue).

    An Oberstreu mag ich besonders …
    die Lage bzw. Umgebung und das Potenzial, das in beiden Ortschaften steckt.
    Was wird aus dem Biergarten – gibt es eine Schaubrauerei, wie in einer Sitzung beschlossen?

    Derzeit dürfen  nur Veranstaltungen in geschlossener Gesellschaft in der Gaststätte stattfinden. Aus immissionsschutzrechtlicher Sicht ist der Biergartenbetrieb bis auf Weiteres eingestellt.  Bezüglich einer Schaubrauerei gibt es leider keine konkreten Pläne.

    An Oberstreu missfällt mir …
    in mancher Hinsicht die fehlende Liebe zum Detail.
    Ist für Sie eine Zusammenlegung der Feuerwehren von Ober- und Mittelstreu vorstellbar?

    Die Brandbekämpfung ist eine hoheitliche Aufgabe und zu Beginn dieses Themas muss man allen Frauen, Männern und Jugendlichen danken, die sich diesem wichtigen Ehrenamt widmen. Im April 2016 wurde ein Arbeitskreis unter Einbeziehung der beiden Feuerwehren gebildet. Da es hier explizit um die eventuelle Zusammenlegung der beiden Feuerwehren geht, sind viele Denkansätze möglich. 

    Mein Lieblingsplatz hier ist …
    mein Zuhause mit Blick auf Ober- und Mittelstreu.

    Nach der Fertigstellung des Feuerwehrbedarfsplans muss dieses Thema in Angriff genommen werden. Die Zusammenlegung der beiden Feuerwehren ist unter Einbeziehung des Personals denkbar, allerdings nicht um jeden Preis.

    Wenn ich als Bürgermeister 10 Millionen Euro frei zur Verfügung hätte, würde ich …
    die beiden Dörfer noch liebens- und lebenswerter gestalten und in die Infrastruktur investieren.
    Wann wird der Plue in Mittelstreu in Angriff genommen?

    Die Maßnahme wurde am 8. Oktober 2019 genehmigt. Da nochmals eine denkmalschutzrechtliche Erlaubnis erforderlich war und der Beauftragte vom BLfD sich gegen die vier Bäume ausgesprochen hat, wurden diese vier Bäume derzeit nicht genehmigt (kann gegebenenfalls nachträglich genehmigt werden). Die Ausführungsplanung wird in Auftrag gegeben.

    Zu den Zukunftsvisionen für Oberstreu zähle ich …
    dem demographischen Wandel unter Einbeziehung aller Altersgruppen standzuhalten.

    Parallel dazu wird der Entwurf einer Kostenvereinbarung mit der Gemeinde vorbereitet. Sobald der Entwurf durch das ALE freigegeben ist, kann die Beratung/Beschlussfassung im Vorstand und im Gemeinderat erfolgen. Der genaue Zeitplan zur Ausführung des Plue kann erst danach finalisiert werden.

    Steckbrief
    Name: Stefan Kießner
    Geburtsdatum: 25.03.1986
    Geburtsort: Bad Neustadt
    Wohnort: Oberstreu
    Parteizugehörigkeit: CSU (Kandidatur als gemeinsamer Bürgermeisterkandidat der CBO/CSU)
    Ausbildung/Beruflicher Werdegang: Ausbildung zum Verwaltungsfachangestellten, Weiterbildung zum geprüften Personalfachkaufmann (IHK), Ablegung der Ausbildungseignerprüfung, Weiterbildung zum Datenschutzmanager, Weiterbildung zum Umweltmanagementbeauftragten, Weiterbildung zum Qualitätsmanagementbeauftragten, derzeitig ausgeübter Beruf: Personalfeldwebel (Personalreferent) bei der Bundeswehr (seit 2007) in Wildflecken
    Familienstand/Kinder: verheiratet, 1 Tochter (1 Jahr)
    Ehrenämter: stellvertretender Vorsitzender und Schatzmeister des CSU-Ortsverbandes Oberstreu, Delegierter des CSU Ortsverbandes Oberstreu, Vorstand Junggesellenclub Oberstreu e. V.
    Hobbys/Interessen: Zeit mit der Familie verbringen, Mountainbike fahren, Bergwandern, Männerballett.
    Lieblingsverein: FC Bayern München
    Ihr Vorbild: Mein Vorbild ist keine Person in diesem Sinne, sondern einige Kommunen im Landkreis, die beispielgebend sind und die eine gewisse Vorbildfunktion für mich einnehmen.
    Zwei Mal wöchentlich bequem per E-Mail:
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    Bearbeitet von Ralf Hein

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