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    Stetten

    Stetten: Schmankerl-Getränkemarkt besteht seit mittlerweile 40 Jahren

    Gisela Zink in ihrem Schmankerl-Getränkemarkt in Stetten, in dem sie seit 40 Jahren ihre Kundschaft empfängt. Foto: Brigitte Gbureck

    In den 1970er Jahren hatten Fritz und Inge Weydringer die Idee mitgebracht, in der Region Schmankerl-Getränkemärkte einzurichten. Der erste dieser Märkte entstand damals in Ostheim. Und so wurde auch an Gisela Zink das Angebot herangetragen, in Stetten einen Getränkemarkt zu eröffnen. Sie und ihr Mann haben dann einen Anbau hingestellt und gesagt „probieren wir's mal!“. Und daraus sind nun 40 Jahre geworden. Eigentlich lief es ganz gut, allerdings machen heute die rundum liegenden Großmärkte den kleinen Märkten das Leben manchmal schwer. Ein Glück, dass Gisela Zink die Feste in den umliegenden Ortschaften beliefern kann. Dazu kommen Bürger aus Stetten und auch Hausen, die den Laden mit hochhalten, freut sich Gisela Zink.

    Fünf Tage in der Woche haben sie außer am Mittwoch geöffnet. Der Markt ist für die Nahversorgung von Stetten wichtig, zumal es auch keinen Lebensmittelladen gibt. Als Stetten 2005 bis 2007 an der Aktion „Unser Dorf soll schöner werden“ teilgenommen hat, gab es noch viele Direktversorger. Das sei im Laufe der Zeit aber immer weniger geworden, bedauert Dietmar Zink.

    Getränkemarkt ist auch ein Kommunikationspunkt in Stetten

    Im Getränkemarkt werden regionale Produkte der Rother Bräu angeboten, außerdem sind auch Fremdbiere im Sortiment. Ganz früher gab es im Markt auch allerhand Randprodukte wie Kaugummis, Kaffee, Süßigkeiten oder Spirituosen. Das alles ist aber heute in den Supermärkten zu erhalten. Damals kamen die Leute mit dem Milchwägele, um die Getränkekisten zu holen und hatten Kinder dabei, die gerne genascht haben, erinnert sich Gisela Zink. Heute kommen vielleicht noch zwei Frauen zu Fuß mit so einem Gefährt, vieles wird mit dem Auto erledigt. Auf jeden Fall will die Marktchefin den Laden, so lange es die Gesundheit zulässt, weiter betreiben. Denn schließlich ist er ja auch ein Kommunikationspunkt im Ort.

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