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    STRAHLUNGEN

    Strahlungen hofft auf mehr Geld für Hallen-Sanierung

    In Strahlungen lässt man keine Möglichkeit für Fördergelder aus. Bis Ende des Monats muss der Antrag auf Bundesgelder ge... Foto: Andreas Sietz

    Der Finanzgürtel ist in Strahlungen recht eng. Deswegen baut man, gerade auch für die Sanierung und notwendige Umbaumaßnahme der Günter-Burger-Halle, das kulturelle Zentrum des Dorfes, auf staatliche Finanzspritzen. Im Rahmen der Städtebauförderung wurde bereits ein Antrag auf Fördergelder bei der Regierung von Unterfranken eingereicht.

    Zusätzlicher Antrag

    Nun flatterte kurzfristig ein Bundesprogramm zur „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ ins Rathaus. Da die Sanierungspläne bereits vorliegen und der Aufwand für einen zusätzlichen Antrag somit minimal ist, stimmte das Gremium der Antragstellung über die Verwaltungsgemeinschaft zu diesem zweiten Weg, an Gelder zu kommen, zu.

    In dem Förderprogramm stellt der Bund für die Haushaltsjahre 2019 bis 2022 insgesamt 100 Millionen Euro für die Förderung investiver Projekte mit besonderer Bedeutung zur Verfügung. Das vorgeschlagene Projekt sollte Gegenstand einer städtebaulichen Gesamtstrategie sein. Neben dem Regelfördersatz von 45 Prozent erhöht sich bei Haushalten mit finanzieller Notlage, was in Strahlungen der Fall ist, der Fördersatz auf 90 Prozent der förderfähigen Kosten. Da die Günter-Burger-Halle nach ersten Erkundigungen unter die beschriebenen Auswahlkriterien fallen könnte, heißt es in der Gemeinde. Daumen drücken und hoffen, dass es mit dem Zuschuss klappt.

    Zwei Tekturanträge zum Neubau von Doppelhaushälften mit Carport und der Errichtung einer Stützmauer mit Außenanlage beschäftigten zudem das Ratsgremium um Bürgermeisterin Karola Back. Die Mandatsträger stimmten in beiden Fällen zu.

    Zehn sparsame LED-Leuchten

    Aus nichtöffentlichen Sitzungen gab Bürgermeisterin Karola Back bekannt, dass Nachträge zum Baugebiet Zehnt III beschlossen wurden. Laut einer geotechnischen Stellungnahme wurde ein Bodenaustausch mit geeignetem frostfreien Material angeraten und beschlossen. Die dadurch entstehenden geschätzten Mehrkosten für die Gewerke Kanal und Wasserleitung belaufen sich auf rund 90 000 Euro. Für den Straßenbau kommen Mehrkosten von knapp 20 000 Euro dazu. Die Gemeinde stimmte den Mehrkosten zu. Ebenso dem Angebot des Überlandwerks Rhön für die Lieferung und Montage von zehn weiteren sparsamen LED-Leuchten, wie sie bereits die Sonnenstraße und die Mönchsbergstraße erhellen. Die Bruttokosten liegen bei knapp 20 000 Euro. Ferner hat das Gremium beschlossen, dass die Gehwege im Zeht III mit dem Betonpflaster „Quadrat 20/20/10 in Grau“ für ein Plus von 4000 Euro gestaltet werden sollen.

    Für den neuen Standort des gemeindlichen Bauhoflagers wurde der Bereich des ehemaligen Steinbruchgeländes in der Verlängerung des Hirschleitenweges vorgesehen. Als neuer Standort für den gemeindlichen Grünabfallplatz inklusive Platz für Papier- und Glascontainer wurde ein Bereich rechts des Breiten Weges in der Nähe der Rheinfeldshöfer Straße vom Gremium festgelegt.

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