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    Bad Neustadt

    Sturm Sabine: Keine großen Schäden in Rhön-Grabeld

    In Bad Königshofen war ein großer Ast von einem Baum abgebrochen und auf die Straße gestürzt. Die Wehrleute hatten ihn jedoch schnell beseitigt, so dass die Fahrbahn wieder  frei war.
    In Bad Königshofen war ein großer Ast von einem Baum abgebrochen und auf die Straße gestürzt. Die Wehrleute hatten ihn jedoch schnell beseitigt, so dass die Fahrbahn wieder frei war. Foto: Hanns Friedrich

    Alle waren vorbereitet auf den Sturm, der in der Nacht von Sonntag auf Montag über Rhön-Grabfeld hinwegfegte. Tatsächlich musste die Feuerwehr mehrere Male ausrücken.

    Die Integrierte Leitstelle in Schweinfurt hatte sich durch zusätzliches Personal ebenso vorbereitet wie die Rettungsdienste und die Feuerwehren. Letztendlich, sagte Klaus Wörner von der Integrierten Leitstelle, gab es in Rhön-Grabfeld 15 Einsätze, in Bad Kissingen 39 und den Hassbergen zehn. Hinzu kamen noch einige Alarmierungen im Bereich Stadt und Land Schweinfurt. Am Montagmorgen hat der Deutsche Wetterdienst für den Bereich Unterfranken die Unwetterwarnung auf eine "Vorwarnung" zurückgesetzt. "Das heißt, es ist nicht mehr rot, sondern orange", sagte Klaus Wörner. Nach wie vor sind es damit vor allem die höheren Lagen in der Rhön, die betroffen sind.

    15 Einsätze

    Kreisbrandrat Stefan Schmöger verweist auf die 15 Einsätze seiner Wehren, die allesamt schnell abgearbeitet wurden. Natürlich sei man für den Ernstfall vorbereitet gewesen, "aber das sind die Feuerwehren ja sowieso".

    Der Gäste-Pavillon von Woody's Imbiss gegenüber der Preh-Zentrale in Bad Neustadt wurde von Sturmtief Sabine ordentlich durchgeschüttelt.
    Der Gäste-Pavillon von Woody's Imbiss gegenüber der Preh-Zentrale in Bad Neustadt wurde von Sturmtief Sabine ordentlich durchgeschüttelt. Foto: Gerhard Fischer

    Richard Rockenzahn, stellvertretender Leiter Rettungsdienst beim BRK Rhön-Grabfeld, spricht von einer "normalen Nacht." Man sei zwar für den Fall der Fälle vorbereitet gewesen, das heißt die Schnelle Einsatzgruppe war in Alarmbereitschaft. "Wir hätten im Alarmfall sofort ausrücken können." Von einer "normalen Nacht" sprechen auch die Polizeidienststellen Bad Neustadt, Bad Königshofen und Mellrichstadt. Die Feuerwehren hätten die Einsätze allesamt schnell abgewickelt, so dass Polizisten nicht benötigt wurden.

    Umgestürzte Bäume

    Etwas anders war es dann bei den Feuerwehren im Landkreis: Begonnen hat es kurz nach 4 Uhr im Bereich Kollertshof bei Burgwallbach mit mehreren umgestürzten Bäumen, danach war die Feuerwehr Mellrichstadt zur Gebäudesicherung und einem umgestürzten Baum im Einsatz, kurze Zeit später, gegen 4.45 Uhr, wurden Bad Königshofen und Ipthausen alarmiert. Zum einen war ein großer Ast auf der Straße zwischen Ipthausen und der Umgehungsstraße auf die Fahrbahn gefallen, zum anderen stand eine Gebäudeabsicherung an. Keine Einsätze gab es durch die doch teils starken Regenfälle.

    Weiter ging es für die Feuerwehr in Fladungen, die zweimal auf die Hochrhönstraße fuhr, um dort umgestürzte Bäume zu beseitigen. Dies war auch zwischen Oberweißenbrunn in Richtung Wildflecken der Fall und schließlich auch in Strahlungen auf der Straße Richtung Münnerstadt. Die Integrierte Leitstelle Schweinfurt war noch bis zum Montag mit drei zusätzlichen Kräften besetzt, da doch immer wieder Meldungen herein kamen, bei der die Feuerwehr benötigt wurde.

    Autofahrer berichten im Bereich Bischofsheim von "Slalomfahrten". Dort war für Montag die Müllabfuhr angesetzt und die Bewohner hatten, trotz Sturmwarnung, Mülltonnen und gelbe Säcke auf die Straße gestellt.

    Noch einmal alarmierte die Integrierte Leitstelle Schweinfurt am Montag Wehren im Landkreis Rhön-Grabfeld. Der Grund waren umgestürzte Bäume. Ausrücken mussten die Feuerwehrleute in Aub, Burglauer, Geckenau, Rödles, Sulzdorf an der Lederhecke und Bad Königshofen.

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