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    Sulzfeld

    Sulzfeld will weiter Brotzeit für ehrenamtliche Helfer zahlen

    Sulzfeld will ehrenamtlichen Helfern auch weiterhin eine Brotzeit bezahlen. Für den Gemeinderat ist das eine Würdigung des Einsatzes. Foto: Matthias Hoch

    Im Prüfungsbericht der überörtlichen Rechnungsprüfung durch das Landratsamt für den Haushalt Sulzfelds für die Jahre 2013 bis einschließlich 2017 wurde mehr Transparenz bei der Bezahlung von Essensgutscheinen oder Speisen und Getränken gefordert. Es müsse jeweils der konkrete Verwendungszweck aufgeführt werden, hieß es.

    Im Rahmen der örtlichen Rechnungsprüfung 2018 wurde nun eine Sonderprüfung der Ausgaben für Repräsentationen vom Gemeinderat durchgeführt. Dabei wurde festgestellt, dass diese Ausgaben größtenteils für das ehrenamtliche Engagement der Gemeindebürger ausgegeben wurden. Die Gemeinde Sulzfeld legt großen Wert auf das ehrenamtliche Engagement ihrer Bürger, heißt es nun in der Stellungnahme des Gemeinderats.

    Einstimmiger Beschluss

    Ein Beispiel hierfür sei das Bauen der Flurbänke. Die Gemeinde Sulzfeld zahlte nur Material und die Verpflegung der ehrenamtlichen Helfer. Durch das große ehrenamtliche Engagement der Gemeindebürger könnten anderweitige Ausgaben gespart werden und dennoch würden erhebliche Verbesserungen der Infrastruktur der Gemeinde erzielt. Eine Reglementierung der Repräsentationsausgaben hätte zur Folge, dass wahrscheinlich weniger ehrenamtliche Helfer zur Verfügung stehen. "Die Verpflegung stellt die Wertschätzung der Gemeinde Sulzfeld gegenüber ihren ehrenamtlich tätigen Bürgern dar, das sind sie uns wert", sagte Bürgermeister Jürgen Heusinger. Ein entsprechender Beschluss fiel einstimmig aus.

    Keine Einwände hatten die Gemeinderäte zum Antrag auf Befreiung von den Festsetzungen des Bebauungsplanes "Am Schindgarten I" zwecks Errichtung eines Gewächs- und eines Gärtenhäuschens in Kleinbardorf wegen der Überschreitung der Baugrenze. Ebenfalls in Kleinbardorf soll ein Einfamilienhaus in Holzrahmenbauweise mit Doppelgarage gebaut werden. Hier erteilte der Gemeinderat eine Befreiung von den Festsetzungen des Bebauungsplanes "Am Schindgarten II". Das Grundstück befindet sich in einem Bereich, in dem Bodendenkmäler gefunden und weitere vermutet werden. Ausgrabungen in diesem Bereich haben bereits im letzten Jahr stattgefunden, die Funde wurden gesichert. Positiv entschieden wurde über einen Antrag auf Vorbescheid zur Nutzungsänderung einer Scheune in Wohngebäude in Leinach. Das Grundstück befindet sich im Außenbereich.

    Frühlingsstraße

    Für das Bauvorhaben "Anbau Kindertageseinrichtung St. Marien" erhielt das Büro Glatt + Wolf aus Bad Kissingen den Zuschlag für die Statik für das Angebot in Höhe von rund 22 000 Euro brutto. Mit der Beauftragung durch den Bürgermeister oder die Verwaltung ist zu warten, bis der vorzeitige Maßnahmenbeginn vom Amt für ländliche Entwicklung erteilt worden ist.

    Fünf Bauplätze im Baugebiet "Am Schindgarten" in Kleinbardorf müssen einen Straßennamen erhalten und die Nummerierung muss festgelegt werden. Der Gemeinderat entschied sich für die Bezeichnung "Frühlingsstraße", da der Abschnitt eine Weiterführung der im Ortskern beginnenden Straße ist. Auf der linken Straßenseite befinden sich die ungeraden Hausnummern.

    Die örtliche Rechnungsprüfung der Jahresrechnung 2018 ergab keine Beanstandungen, der Haushaltsabschluss wurde offiziell festgestellt und Entlastung erteilt.

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