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    NIEDERLAUER

    Totenfürsorge ist ein hohes Gut

    Für 155 Damen und Herren aus ganz Deutschland war es ein wichtiger Tag in ihrem noch jungen Berufsleben: Walter Heußlein, der Präsident der Handwerkskammer Unterfranken, und Christian Streidt, Präsident des Bundesverbandes Deutscher Bestatter, überreichten ihnen ihre Urkunden zur bestandenen Gesellenprüfung im Ausbildungsberuf Bestattungsfachkraft. Unter ihnen war Lukas Mahlmeister aus Niederlauer, der bei dem Unternehmen Bestattungen Suckfüll gelernt hat.

    Christian Streidt betonte „wir brauchen junge Menschen, die das Thema Tod und Umgang mit dem Tod in der Öffentlichkeit behandeln.“ Die Totenfürsorge sei ein ganz hohes Gut, das ins Persönlichste des Verstorbenen, aber auch der Angehörigen gehe.

    Handwerkskammer-Präsident Walter Heußlein betonte, die Bestattungsfachkräfte hätten sich für einen sehr anspruchsvollen Beruf entschieden, der Einfühlungsvermögen, Fachwissen im medizinischen und psychologischen, aber auch im kaufmännischen Bereich erfordere. Auch handwerkliches Geschick, soziale Kompetenz und die Fähigkeit, und gut zuzuhören sei nötig.

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