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    Trappstadt

    Trappstädter Senioren wollen ein eigenes kleines Domizil

    In der alten Schule will der Seniorenkreis Trappstadt, hier mit (von links) Walter Grommes, Horst Bauer (Vorsitzender), Konrad Benkert und Elmar Russwurm (Kassier) ein altes Klassenzimmer und zwei Nebenräume für die regelmäßigen Treffen herrichten.  Foto: Michael Petzold

    Bis eine Stunde vor Mitternacht tagte am Freitag der Gemeinderat. Sehr zeitaufwändig  gestaltete sich die Änderung des Flächennutzungsplans der Gemeinde samt der Aufstellung des Bebauungsplans "Am Weikers II", mussten doch sämtliche  Stellungnahmen der sogenannten Träger öffentlicher Belange vorgetragen werden. In der Hauptsache schloss sich der Gemeinderat den Wünschen an, forderte aber die nördliche Ausfahrt auch für gewerbliche Zwecke zuzulassen und nicht nur für den landwirtschaftlichen Verkehr.       

    Wohlwollend aufgenommen

    Wohlwollend war im Gremium der Antrag des Seniorenclubs Trappstadt aufgenommen worden, ein Klassenzimmer und zwei kleinere Nebenräume in der leerstehenden Schule künftig nutzen zu dürfen. Bislang treffen sich die Senioren im ersten Stock des Anbaus am Gästehaus, müssen aber eine 25 Stufen hohe Treppe hinabsteigen, wenn sie die Toilette im Erdgeschoss aufsuchen wollen. Das Klassenzimmer wäre dagegen besser zu erreichen, zumal der Club in die beiden Nebenräumen eine Toilette und eine Küche einbauen will. Dazu erhoffen sich die Senioren eine finanzielle Zuwendung der Gemeinde. Der Gemeinderat signalisierte zwar grundsätzlich Bereitschaft, möchte vor einer Entscheidung aber erst eine genaue Kostenaufstellung einsehen.        

    Seniorenkreis-Vorsitzender Horst Bauer betonte im Gespräch mit dieser Redaktion, dass manche der gehbehinderten alten Menschen nicht mehr in der Lage seien, die vielen Treppenstufen zum Treffpunkt zu erklimmen. Manche würden bei den Veranstaltungen auch nichts mehr trinken, weil der Gang zur Toilette im Erdgeschoss zu anstrengend sei. Bei einer Zustimmung des Gemeinderates wollen die Senioren zügig die Umgestaltung der Räume in der ehemaligen Schule in Angriff nehmen. 

    Schweinfurter Firma will auf ehemaliger Bauschuttdeponie Fotovoltaikanlage errichten 

    Keine Einwände hatte der Gemeinderat beim Antrag der Schweinfurter Firma Belectric, auf dem ehemaligen Bauschuttgelände in Alsleben eine Fotovoltaikanlage zu errichten. Um das nicht ganz ein Hektar große Gelände bebauen zu können, muss aber erst der Flächennutzungsplan geändert und ein Bebauungsplan aufgestellt werden- und zwar auf Kosten des Antragstellers.     

    Nachdem die Feuerwehr in Trappstadt einen lebhaften Mitgliederzuwachs zu verzeichnen hat, werden langsam die Umkleideplätze knapp. Allein 18 Jugendliche absolvieren bei der Wehr einen freiwilligen Dienst. Zu Beginn der nächsten Gemeinderatssitzung will sich das Gremium vor Ort ein Bild von der Situation machen.  Gleich drei Anträge auf Zuschüsse durch das Innenförderprogramm lagen dem Gemeinderat vor. Bei allen Sanierungs- und Umbaumaßnahmen bestehender Häuser stellte das Gremium die Maximalförderung von jeweils rund 10 000 Euro in Aussicht.  

    Vor gut sechs Wochen hatte Forstanwärter Max Reinhardt im Gemeinderat sein Konzept für einen Waldlehrpfad vorgestellt. Jetzt kam man im Gremium überein, das Projekt weiter zu verfolgen. Dazu soll auch mit dem Tourismusverband Haßberge Kontakt aufgenommen werden.  

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