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    Wegfurt

    Turbulenzen und Komik in Mundart

    Die Proben zu den Wegfurter Theaterabenden laufen auf Hochtouren. Die Komödie „Gäeld es Männersache“ geht am 6., 13. und 14. April in der Wegfurter Geisfürsthalle über die Bühne. Foto: Manfred Zirkelbach

    Die Freunde des Wegfurter Mundarttheaters dürfen sich freuen. In der Geisfürsthalle wird wieder Theater gespielt. In der Adventszeit war das neue Stück der DJK-Theatergruppe zunächst wegen Erkrankung eines Spielers ausgefallen. Nunmehr ist alles in trockenen Tüchern und es kann mit ein paar Wochen Verspätung losgehen und zwar an den Samstagen 6. und 13. April, sowie am Sonntag 14. April. Beginn ist jeweils um 19.30 Uhr.

    Turbulente Szenen und viel Komik ist angesagt bei dem neuen Stück, welches mit dem Titel „Gäeld es Männersache“ angekündigt wird. Die Komödie in drei Akten stammt vom schwäbischen Autor Peter Schwartz und heißt im Originaltitel „ Hubertus, der große Geschäftemacher“. Egon Sturm, Spielleiter der Wegfurter Laienspielgruppe und selbst auch Autor verschiedener Theaterstücke, hat die hochdeutsche Fassung in den Wegfurter Dialekt umgesetzt. „Das Stück passt zu unseren derzeitigen aktuellen Gegebenheiten in Wegfurt“, hat er schmunzelnd festgestellt. Verraten wollte er aber unter keinen Umständen, um welche aktuellen Ereignisse es sich dabei handelt: „Schaun mer mal“, das macht neugierig.

    Es darf also spekuliert werden, was da die Wegfurter um Egon, Alfred, Karin und den weiteren Mitspielern in ihrem unverfälschtem Wegfurter Dialekt da alles vom Stapel lassen. Dass dabei der Autor wie Egon Sturm selbst Polizeibeamter ist, macht die ganze Angelegenheit umso spannender. Da sind nämlich einige Kuriositäten und Ereignisse dabei, die dem Autor in seinem Berufsleben selbst über den Weg gelaufen ist.

    Dass dabei Alfred (Schosi) Mölter wieder einmal die Hauptrolle zugefallen ist, da darf wohl vermutet werden, dass die komödiantischen Szenen auch dieses Mal wieder zu besonderen Schmankerln werden. Es wird also viele heiße Wortgefechte geben, Überraschendes wird ans Tageslicht gezerrt, es wird turbulente und urplötzliche Kehrtwendungen geben. Und es wird vor allem darum gehen, wie man mit naiver Gutgläubigkeit so richtig auf die Nase fallen kann.

    Neben den Alfred Mölter sind auch seine Theaterehefrau Magdalena (Totten) dabei. Das Publikum darf sich freuen auf Helga (von Garrel) auf Karin (Korb) und auf Alfreds Theaterkumpel Matthias (Tratt). Zum ersten Mal Theaterluft schnuppern in diesem Jahr Eva (Härter) und Jonas (Griebel). Die „Theatermutter“ Burgl Manger fungiert auch in diesem Jahr hinter der Bühne als Souffleurin und Regieassistentin.

    Den musikalischen Teil der drei Abende übernimmt am 6. und 14. April die Musikkapelle Wegfurt, am 13. April die „Auszeit Musi“ aus Langenleiten.

    Kartenvorbestellungen sind ab sofort möglich unter Tel. (09775) 673.

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