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    Bad Königshofen

    Umsetzung der Allianz-Projekte: fast alles im grünen Bereich

    Zufriedene Gesichter: Großeibstadts Bürgermeister Emil Sebald (rechts) und die Architekten Joachim Perleth (Mitte) und Thomas Wirth freuen sich über die vielen positiven Rückmeldungen auf die Frage, was die Bürger von der Allianz Fränkischer Grabfeldgau halten. Foto: Josef Kleinhenz

    Befürchtungen, dass der Bad Königshöfer Kunsthandwerkermarkt am vergangenen Wochenende  aufgrund der ungünstigen Wetterprognosen womöglich buchstäblich ins Wasser fallen könnte, betätigten sich nicht. Erst am zweiten Markttag begann es gegen Abend leicht zu regnen, sodass sich die Erwartungen an die Besucherzahl auch diesmal wieder erfüllten.

    Nutzten die Möglichkeit, den Fragenkatalog zu beantworten: Erwin Schlereth aus Wülfershausen und seine Tochter Monika. Foto: Alfred Kordwig

    Von den vielen Schaulustigen, die an beiden Markttagen über den Marktplatz und durch die angrenzenden Straßen schlenderten, profitierte auch die Kommunale Allianz Fränkischer Grabfeldgau, die vor dem ehemaligen Kindergarten mit einem eigenen Stand vertreten war.  Hintergrund  war es zum einen, von den Bürgern zu erfahren,  ob sie mit den Projekten, die die Allianz in den vergangenen Jahren auf den Weg gebracht hat, zufrieden sind. Zum anderen wollte man ausloten, ob und wo noch Handlungsbedarf in Sachen „Daseinsvorsorge“ besteht.

    Fünfseitiger Fragebogen schnell vergriffen

    Dazu war ein fünfseitiger Fragebogen ausgearbeitet worden. Die vorgehaltene Anzahl war bereits nach einer halben Stunde vergriffen - so groß war das Interesse an der unter dem Motto „Gestalten Sie die Zukunft des Grabfeldes mit“ gestarteten Initiative. Da war es gut, dass quasi gleich um die Ecke in den Räumen der vhs Rhön und Grabfeld ein Kopierer zur Verfügung stand, mit dem schnell Nachschub für die ausgegangenen Fragebögen organisiert werden konnte.

    Am Ende waren es rund 100 Bürger, die ihren Marktbesuch kurz unterbrachen, um die Fragen zu beantworten. Dass die Resonanz so groß war, lag auch am Einsatz der „Allianz-Bürgermeister“, die sich zusammen mit Managerin Silvia Schmitt und ihrer Mitarbeiterin Annedore Holzheimer  im Wechsel nicht nur um die Betreuung des Standes kümmerten, sondern auch aktiv auf die Leute zugingen. Als Gesprächspartner standen außerdem die verantwortlichen Projektplaner Rede und Antwort, darunter Joachim Perleth und Christiane Wichmann vom Architekturbüro Perleth aus Schweinfurt und Thomas Wirth vom Planungsbüro Büro „Arc-Grün“ aus Kitzingen.

    Hielten zu Beginn der Aktion die Stellung am Allianz-Stand: Allianz-Mitarbeiterin Annedore Dietz-Holzheimer (stehend von links), Wülfershausens Bürgermeister Wolfgang Seifert, Bad Königshofens Bürgermeister Thomas Helbling, Allianz-Managerin Silvia Schmitt und Christiane Wichmann vom Architekturbüro Perleth, vorne sitzend im Bild Manfred Kneuer aus Gabolshausen beim Ausfüllen des Fragebogens. Foto: Alfred Kordwig

    Viel Zustimmung für die Allianz

    Insgesamt 13 Fragen wurden den teilnehmenden Bürgern gestellt. So wollten die Allianz-Bürgermeister um ihren Vorsitzenden und Lenkungsgruppensprecher Jürgen Heusinger unter anderem wissen, welche Projekte erfolgreich waren und weiterlaufen sollen, wie die Information und Beteiligung der Bürger weiter verbessert werden kann oder wie die Struktur und Organisation bewertet wird.  Außerdem hatten die Besucher des Kunsthandwerkermarktes die Möglichkeit, ihre Meinung zur Allianz und ihren Aktivitäten spontan kundzutun, in dem sie an einer Tafel Punkte vergeben konnten - je nach Zu- oder Unzufriedenheit in den Farben grün, gelb oder rot. Nach kurzer Zeit war da schon ein Ergebnis erkennbar: Es gibt sehr viel Zustimmung zu den Aktivitäten und Projekten der Kommunalen Allianz Fränkischer Grabfeldgau.

    Schmitt: „Aktion sehr gut gelaufen“

    Ob sich dieses positive Stimmungsbild auch nach der Auswertung der vor Ort ausgefüllten Fragebögen bestätigt, wird erst in einigen Wochen feststehen. Das liegt vor allem daran, dass 175 weitere Fragebögen an so genannte „Schlüsselpersonen“ wie zum Beispiel Stadt- und Gemeinderäte verschickt wurden und der Rücklauf erst noch abgewartet werden muss. Was den Verlauf der dreistündigen Aktion am Rande des Kunsthandwerkermarktes betrifft, fällt das Fazit aber jetzt schon positiv aus. „Die Aktion ist aus unserer Sicht  sehr gut gelaufen“, bilanziert Allianz-Managerin  Silvia Schmitt.

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