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    Unsleben

    Unsleben: Leistung der Kreis-Sportjugend wurde gewürdigt

    Die Sportjugend ist der größte Jugendverband, dessen Betätigungsfeld einen hohen gesellschaftlichen Stellenwert hat. Bei solcher Bedeutung ist es für Lokalpolitiker ein guter Brauch, in einer Mitgliederversammlung eine Würdigung der Ehrenamtsarbeit auszusprechen. Zumal ein Kreisjugendtag nur alle vier Jahre stattfindet und Neuwahlen meist auch personelle Veränderungen mit sich bringen. So geschehen am Freitagabend im Unslebener Sportheim.

    Gastgeber und Ortsbürgermeister Michael Gottwald brachte seine Freude zum Ausdruck, dass sein TSV Unsleben so eine tragende Rolle im Dorf spiele, eine tolle Außenwirkung habe, und, dass der Gemeinschaftsgeist so viel schaffe, wie beispielsweise die neue Sporthalle, die mit mehr als 13 000 Stunden Eigenleistung erbaut wurde. Die Sportförderung sei deshalb eine wichtige kommunale Aufgabe.

    Dank auch an die scheidenden Kreisjugendleiterinnen

    So sehen das auch die Landkreisverantwortlichen, für die der stellvertretende Landrat Josef Demar eine Würdigung aussprach. Er dankte allen, die Verantwortung im Ehrenamt tragen, so auch den scheidenden Kreisjugendleiterinnen Anna Hemmert (zwölf Jahre) und Anika Riedenberger (acht Jahre) für ihren langjährigen Einsatz für die Sportjugend. Er ermunterte die weiterhin Aktiven, sich zugunsten der Jugend zu engagieren. Das sei nicht nur Arbeit, es sei persönlichkeitsfördernd und mache auch Spaß, denn, so Demar, „Sport ist in der Gemeinschaft am schönsten“.

    Im Gegenzug bedankte sich Hemmert für die Sportförderung durch den Landkreis und bestätigte Demars Aussage, dass ehrenamtliches Engagement mit Führungsverantwortung Spaß mache und nützliche Erfahrungen fürs Berufsleben mit sich bringe.

    Grußworte verbunden mit Ermunterungen zum Ehrenamt

    Der neue Kreisjugendring-Vorsitzende Marcel Freund wies in seinem Grußwort ebenfalls auf die Bedeutung des Sports hin, der eine verbindende Wirkung habe und Integration in vielerlei Hinsicht fördere. Den jungen Delegierten machte er Mut, sich auf ehrenamtliche Vorstandsarbeit einzulassen, denn das sei auch ein persönlicher Gewinn im Hinblick auf die eigene Entwicklung. Er würde sich auch freuen, wenn wieder ein Vertreter der Sportjugend in die Kreisjugendring-Vorstandschaft einträte. Er bedankte sich für die Mitwirkung der Bayerischen Sportjugend (BSJ) an der Kreisjugendring-Veranstaltung zum Weltkindertag, welche am 21. September wieder stattfinden wird, diesmal in Mellrichstadt.

    BSJ-Kreis-Ehrenvorsitzender Fritz Hasenpusch und das langjährige BSJ-Bezirks- und Kreisjugendring-Vorstandsmitglied Edwin Metzler (Ramsthal) ermunterten ebenfalls zum Mitmachen. Sie sprachen die Hoffnung aus, dass die Neuwahlen eine voll handlungsfähige BSJ-Kreisvorstandschaft erbringen mögen und die erfolgreiche BSJ-Arbeit im Kreis weitergehen könne.

    Bearbeitet von Georg Will

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