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    Unterweißenbrunn

    Unterweißenbrunner Kirmestreiben nach alter Tradition

    Mit Walzer und Polka unterhielten die Kirmespaare beim Plantanz um den Kirmesbaum. Foto: Marion Eckert

    In diesem Jahr stammte der Gögger vom "Mahli". Marco Räders Hahn wurde von der Kirmesjugend geholt, um beim traditionellen Göggerschlagen auf dem Dorfplatz gefunden zu werden. Das ist eine alte Tradition in Unterweißenbrunn, wie überhaupt das ganze Treiben am Kirchweihwochenende einem überlieferten Brauch folgt, der von Generation an Generation weitergegeben wird.

    Die Kirmes in Unterweißenbrunn wurde auch heuer wieder über drei Tage gefeiert.  Los ging es am Freitag bereits mit einer "Kirmes-Dääänce-Party, am Samstagabend gab es dann Volxmusik mit "Rhön Rabatz". Nach dem Programm am Sonntag am Dorfplatz wurde im Festzelt am Sportplatz zünftig weiter gefeiert. Die Trachtenkapelle Frankenheim unter Leitung von Berthold Kessler verwöhnte mit dem Besten von Ernst Mosch und Co.

    Rasantes Schubkarrenrennen

    Dass es bei der Kirmes in Unterweißenbrunn an Nachwuchs nicht mangelt zeigte sich schon bei der Kinderkirmes, die in diesem Jahr sechs Paaren aufmarschierte. Angeführt von Leonie Klug und Lukas Hergenhan zeigten Fabio Weikert und Johanna Pöpperl,  Elisa Luger und Melissa Klug, Julian Hergenhan und Jasmin Schröder, Lorenz Werner und Marie Höhnen sowie Fiona Sitzmann und Leonie Griebel die Polka Damenwahl. Einstudiert wurde der Tanz von Lena Schrenk, Katharina Beer und Julia Göbl. Bei den Kindern trug Niklas Hergenhan das Schild. Die musikalische Unterhaltung übernahm die Trachtenkapelle Unterweißenbrunn.

    Die "Großen" tanzten in diesem Jahr mit 17 Paaren. Nach dem Einmarsch gab es erst einmal ganz klassisch und traditionell den Kronenwirt, einen Walzer, mit dem der Kirmestanz "immer schon" eröffnet wurde. Flotter wurde es dann mit der lustigen Blumenschneider-Polka. Die Moderation der Kirmesaktivitäten auf dem Dorfplatz übernahm wie seit vielen Jahren üblich Stadtrat Kurt Viernickel, der mit launigen Worten und kleinen Scherzen die Jugendlichen zu nehmen wusste und die Dorfbevölkerung unterhielt.

    Der Tanz um den Kirmesbaum, ein Höhepunkt für die Kinderkirmes. Foto: Marion Eckert

    Zur Unterweißenbrunner Kirchweih gehört natürlich auch das Schubkarrenrennen bei dem Vertreter der örtlichen Vereine und der Gastkirmesgesellschaften gegeneinander antraten. In diesem Jahr gab es mehr als einen "heißen Reifen", reihenweise wurden die Teilnehmer von ihrem Schubkarren befördert.

    In diesem Jahr tanzten miteinander: Frank Luger und Lena Schrenk (Wegfurt), Christoph Korb und Lena Büttner (Haselbach), Christian Zimmermann und Linda Beer, Marcus Zimmermann und Tina Voll, Marcel Büttner (Weisbach) und Theresa Schubert, Jonas Fries und Franziska Beer (Haselbach), Tobias Simon und Katrin Günther, Thomas Voll und Yasmin Bittighofer, Sebastian Schöppner und Michaela Klein, Marco Luger und Vanesssa Menninger (Weisbach), Jochen Schöppner und Ramona Zimmermann, Andre Schrenk (Ginolfs) und Katharina Beer, Andreas Schubert und Lea Wallrab, Jürgen Zimmermann und Julia Göbl (Haselbach), Florian Mai und Hanne Hepke (Langenschwarz), Valentin Schöppner und Julia Zimmermann, Moritz Eyring (Weisbach) und Emma Wappes. Den Schubkarren fuhren Felix Johannes und Tobias Söhner (Rengersfeld) und der Göggerträger war Hubertus Korb.

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