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    OBERWALDBEHRUNGEN

    Versorgung mit ausreichend Löschwasser hat gut geklappt

    Ihre Einsatzbereitschaft stellten die Freiwillige Feuerwehr Oberwaldbehrungen und sieben weitere Wehren aus der Nachbarschaft bei einer groß angelegten Übung unter Beweis. Im Mittelpunkt stand dabei die Löschwasserversorgung der Aussiedlerhöfe in der Oberelsbacher Straße.

    Angenommen wurde der Brand einer Maschinenhalle auf dem Anwesen der Familie Eichner. Zunächst galt es eine gut 400 Meter lange Löschwasserförderstrecke von der Zisterne des benachbarten landwirtschaftlichen Betriebes von Werner Büttner zum Hof einzurichten. Angesichts des heißen Sommers, der geringen Niederschlagsmengen der letzten Monate und der einhergehenden Wasserknappheit wäre im Notfall zu erwarten, dass die Versorgung aus der Zisterne bei Weitem nicht ausreicht, wie Übungsleiter Kreisbrandmeister (KBM) Peter Weiß erklärte.

    Daher stand bei dieser Übung nicht die Personenrettung und der Einsatz der Atemschutzgeräteträger auf dem Plan, sondern, wie man effektiv und schnellstmöglich eine Wasserversorgung herstellen könnte. Vertreter der Kreisfeuerwehrführung, Kreisbrandinspektor Thomas Graumann und die KBM-Kollegen Manfred Wawretschka und Steffen Rückert, begleiteten die Arbeitsabläufe und auch Ostheims Bürgermeister Ulrich Waldsachs war gekommen, um sich an Ort und Stelle kundig zu machen.

    Die Vorgabe war, von der Zisterne am Dorfgemeinschaftshaus Oberwaldbehrungen eine Schlauchleitung bis zur Zisterne der Familie Büttner zu verlegen – immerhin eine Strecke von etwa 1,4 Kilometern. Das ist arbeits- und zeitintensiv und erfordert viele Helfer. Neben der FFW Oberwaldbehrungen waren Floriansjünger aus Unterwaldbehrungen, Ober- und Unterelsbach, Frickenhausen, Urspringen, Sondheim/ Rhön und Ostheim am Geschehen beteiligt. Insgesamt waren etwa 80 Feuerwehrleute mit knapp einem Dutzend Fahrzeugen eingebunden.

    Während ein großer Teil der Einsatzkräfte mit der Herstellung der Löschwasserstrecke beschäftigt war, kümmerten sich die anderen um die erste Brandbekämpfung mit Wasser aus Tankwagen und der benachbarten Zisterne sowie um die Verkehrsabsicherung. Und die Verkehrsregelung ist schon eine Herausforderung, wie KBM Weiß feststellte, denn das Fahrzeugaufkommen auf der kleinen Kreisstraße zwischen Oberwaldbehrungen und Oberelsbach ist doch ganz beachtlich. Besonders wichtig war dabei auch die professionelle Absicherung der stark frequentierten Kreuzung Oberelsbacher Straße – Kreisstraße NES 23.

    Die lange Schlauchleitung wurde von Oberwaldbehrungen kommend parallel zur Oberelsbacher Straße verlegt, die Feuerwehren arbeiteten für einen reibungslosen Ablauf Hand in Hand und alles lief nach Plan. Die gewählten Pumpenstandorte erwiesen sich als optimal, der Druck für die Wasserförderung war ausreichend, sodass eine gut funktionierende Löschwasserversorgung hergestellt werden konnte. Für die Landwirte ist dies sicherlich ein beruhigendes Gefühl zu wissen, dass im Brandfall mit Wasser aus dem Dorf geholfen werden kann.

    Die Floriansjünger hatten sich eine Belohnung verdient, spendiert von den Eichners und der Stadt Ostheim waren alle im Anschluss an die erfolgreiche Übung zum Spanferkelessen eingeladen.

    ewie

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