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    Höchheim

    Vom Leerstandsprogramm hat auch Höchheim profitiert

    Michael Hey ist Bürgermeisterkandidat in Höchheim - Urlaubsmomente genießt er gerne auf Kreta.
    Michael Hey ist Bürgermeisterkandidat in Höchheim - Urlaubsmomente genießt er gerne auf Kreta. Foto: Bildrechte: Michael Hey

    Michael Hey kandidiert für die Unabhängige Wählergemeinschaft Rothausen als Bürgermeisterkandidat in Höchheim. Er tritt als einziger Kandidat an. Diese Zeitung stellte ihm folgende Fragen:

    Der Badesee in Irmelshausen präsentiert sich nach den durch Leader geförderten Investitionen deutlich attraktiver. Wo liegen hier jetzt die größten Herausforderungen für die Zukunft?

    Hier gilt es nach Möglichkeiten eine langfristige Zusammenarbeit mit dem bisherigen Verantwortlichen zu erreichen. Durch Besucherbefragungen müssen die Verbesserungsvorschläge in das Konzept eines naturnahen Erholungsgebietes eingearbeitet und möglichst zeitnah umgesetzt werden.

    An Höchheim mag ich besonders …
    Das Pflegen von Traditionen, ein aktives Vereinsleben, sowie der Zusammenhalt über Ortsgrenzen hinweg.
    Stichwort Tourismus: Sehen Sie hier eine Chance für die Gemeinde und heimische Betriebe? Was kann die Gemeinde diesbezüglich konkret tun?

    Tourismusströme sind sehr schwierig zu beeinflussen, da wir am Randbereich von Haßbergen, Rhön und Thüringen liegen. Es ist uns deshalb nur sehr schwer möglich, auf diese zuzugreifen. Nur mit einer überregionalen Zusammenarbeit und der Vernetzung der jeweiligen Angebote sehen wir für uns die Möglichkeit, am Tourismus im Grabfeld teilhaben zu können.

    An Höchheim missfällt mir …
    nichts.
    Wie sieht es mit dem Leerstand in den Gemeindeteilen aus? Greifen die Programme der Grabfeld-Allianz und der Gemeinde?

    Das vom Freistaat Bayern mit einem Preis dotierte Leerstandprogramm Grabfeld-Allianz hat in allen Ortsteilen dazu geführt, dass sich hier sehr vieles zum Positiven verändert hat.

    Wenn ich als Bürgermeister 10 Millionen Euro frei zur Verfügung hätte, würde ich …
    alle Ortsteile für alle Altersgruppen attraktiver und lebenswerter gestalten und somit die Voraussetzungen schaffen, dass möglichst viele in ihrer Heimatgemeinde bleiben können.

    Die von der Gemeinde zur Verfügung gestellten Finanzmittel sind sehr gut und sinnvoll investiert worden. Mit dem Förderprogramm „Innen statt Außen“ steht der Gemeinde eine weitere attraktive Gestaltungsmöglichkeit zur Verfügung.

    Mein Lieblingsplatz hier ist …
    Zuhause, da ich von meinem Hof aus alle vier Ortsteile meiner Gemeinde sehen kann.
    Wo liegen die wichtigsten zukünftigen Handlungsfelder in der Gemeinde?

    Digitalisierung, Nahversorgung, Mobilität und demographischer Wandel sind einige der vielen Entwicklungen, denen wir uns als Gesellschaft und auch als Gemeinde stellen müssen. Hier gibt es aber kein Patentrezept, sondern jede Gemeinde muss für sich selbst den geeigneten Weg finden, wie sie sich diesen Herausforderungen stellt. Nur mit einer ehrlichen, respektvollen und zukunftsorientierten Zusammenarbeit im Gemeinderatsgremium können wir uns erfolgreich den bevorstehenden Aufgaben widmen.

    Zu den Zukunftsvisionen für Höchheim zähle ich …
    die Gemeindefinanzen auf ein festes Fundament zu stellen und mit einer attraktiven Ortskerngestaltung, wie z.B. die Dorferneuerung in Höchheim und Gollmuthausen, die Einwohnerzahl möglichst lange über 1000 Einwohner zu halten.
    Steckbrief
    Name: Michael Hey
    Geburtsdatum: 29.07.1962
    Geburtsort: Rothausen
    Wohnort: Rothausen
    Parteizugehörigkeit: Unabhängige Wählergemeinschaft Rothausen
    Ausbildung/Beruflicher Werdegang: 1985 Landwirtschaftsmeister, 2010 bis 2014 und seit 2018 1. Bürgermeister der Gemeinde Höchheim
    Familienstand/Kinder: verheiratet, 4 erwachsene Kinder
    Ehrenämter: 1. Vorsitzender der Waldkörperschaft Rothausen,
    2. Vorsitzender der Jagdgenossenschaft Rothausen, 2. Vorsitzender des Wasserzweckverbandes Gruppe Nord und andere
    Hobbys/Interessen: Familie, Fußballschiedsrichter.
    Lieblingsverein: TSV Irmelshausen
    Ihr Vorbild: alle Menschen, die mit Offenheit, Toleranz und Ehrlichkeit die Welt etwas besser machen
    Zwei Mal wöchentlich bequem per E-Mail:
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