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    Sandberg

    Waldfenster: Spendenübergabe bei der Feuerwehr

    Spendenübergabe beim Waldbariche Mundordowed. Martin Raab (von links) freut sich über den Scheck der Waldfensterer Feuerwehr, den Vorstand Roland Schlereth überreichte. Rainer Eck gehört seit fünf Jahren ebenfalls dem Stamm der ehrenamtlichen Betreuer an. Foto: Barbara Enders

    Die Durchführung des so beliebten Waldbaricher Mundordoweds in Sandberg dient bekanntlich auch dem Zweck, Spendengelder für die Behinderten-Skifreizeiten der "Stiftung Sicherheit im Skisport" (SIS) zu sammeln. Einer der beiden Hauptorganisatoren des Abends, Martin Raab, ist seit über 30 Jahren Leiter des Projektes, das seit mehr als 35 Jahren existiert.

    Jedes  Jahr wird insgesamt 100 geistig und körperlich beeinträchtigten Kindern aus sozial schwachen Verhältnissen eine unvergessliche Erlebniswoche im Schnee ermöglicht. Kinder aus fast 30 Schulen in Bayern, Hessen und Baden-Württemberg nehmen an den SIS-Behinderten-Skifreizeiten in Siegsdorf teil. Der Beitrag, der von den Familien selbst aufgebracht werden muss, ist sehr gering, dennoch können ihn manche nicht leisten. Manchmal müssen auch Kleidungsstücke besorgt werden, denn es gibt sogar Kinder, die ohne Handschuhe oder Wechselkleidung geschickt werden. Hierfür werden die Spendengelder verwendet.

    Martin Raab zeigte am Mundartabend kurz vor der Pause Bilder der diesjährigen Skifreizeiten. Auch in Siegsdorf fiel im letzten Winter über Nacht ein Meter Neuschnee, der das Skifahren erst einmal fast unmöglich machte, dennoch gelang es den vielen freiwilligen Helfern erneut, die Kinderaugen zum Strahlen zu bringen.  "Wenn die Woche zu Ende ist und sie hängen sich an dich und wollen nicht gehen, dann weißt du, du hast alles richtig gemacht!" dankte Martin Raab allen Spendern.

    Erlös des Kesselfleischessens wird gespendet

    Außerdem organisiert die Freiwillige Feuerwehr Waldfenster jedes Jahr im Januar ein Kesselfleischessen im Ort. Günther Kessler, Vorstandsmitglied der Feuerwehr, sorgte dafür, dass der erzielte Erlös ebenfalls für die Skifreizeiten gespendet wird. Da Kessler an dem Abend verhindert war, kam Vorsitzender Roland Schlereth mit dem Scheck nach Sandberg, dessen Summe er auf 500 Euro aufgerundet hatte. "Wir wissen, dass diese Hilfe 1:1 ankommt", betonte er und freute sich, dass damit eine gute Sache unterstützt werde.

    Mit auf der Bühne stand Rainer Eck aus Würzburg, früher Lehrer an einer Behindertenschule und jahrelang als Betreuer der Kinder bei den Skifreizeiten im Einsatz. Seit er im Ruhestand ist, begleitet er die Freizeiten ehrenamtlich.  Ihm war es ein Anliegen, Martin Raab für seinen Einsatz nachdrücklich zu danken. Raab und die anderen Skiwachtleute nehmen für diese Zeit Urlaub und tragen ihre Unkosten während des Aufenthaltes selbst.

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