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    Bad Königshofen

    Wallfahrer trotzen der Hitze

    Die Wallfahrtsgruppe bei ihrer Ankunft kurz vor Ipthausen. Noch schnell wurden Wallfahrtsbilder mit Wiesenblumen geschmückt. Durch Ipthausen führte der Weg der Männerwallfahrt in Richtung Pilgerweg und dann nach Bad Königshofen. Foto: Hanns Friedrich

    Am Sonntagabend wurden die Teilnehmer der Männerwallfahrt Bad Königshofen -Vierzehnheiligen in Bad Königshofen wieder begrüßt. Unter dem Geläut aller Glocken zogen sie in die Stadtpfarrkirche ein. Drei Tage waren sie unterwegs, wobei am ersten Tag die gesamte Wegstrecke nach Vierzehnheiligen bewältigt wurde. Auf dem Rückweg waren es vor allem die hochsommerlichen Temperaturen von bis zu 30 Grad, die ihnen zu schaffen machten. Alle haben aber durchgehalten und es ist auch nichts passiert und das sei ganz wichtig, hörte man von den Teilnehmern.

    Schon traditionell ist kurz vor Ipthausen ein kurzer Halt, wo Verabschiedungen durch Wallfahrtsführer Engelbert Brüger stattfanden. Schnell wurden dann noch die Wallfahrtsbilder mit Wiesenblumen geschmückt, bevor man durch Ipthausen nach Bad Königshofen zog. Dabei wurden sie von Petra Berwind, Theologin und Gottesdienstbeauftragte, und Ministranten begleitet. Die vierzehn Nothelfer standen in den Gebeten noch einmal im Mittelpunkt, unterbrochen vom Vierzehnheiligenlied. Mehr als 400 Teilnehmer waren unterwegs und haben damit die Tradition der Männerwallfahrt fortgeführt.

    Kilian Weigand (links) bedankte sich gemeinsam mit stellvertretendem Wallfahrtsführer Jochen Leber (rechts) bei Engelbert Brüger. Seit einem viertel Jahrhundert leitet er die Wallfahrtsgruppe. Diese Aufgabe hatte er von Otto Heintz übernommen. Foto: Hanns Friedrich

    Seit einem viertel Jahrhundert ist Engelbert Brüger Wallfahrtsführer der großen Männerwallfahrt von Bad Königshofen nach Vierzehnheiligen. Dafür gab es am Samstagvormittag beim Gottesdienst bereits in der Basilika Vierzehnheiligen Urkunde und eine Plakette. Die Wallfahrer selbst bedankten sich kurz vor ihrem Einzug nach Ipthausen ganz persönlich. Kilian Weigand ging kurz auf das Arbeitspensum eines Wallfahrtsführers ein. Da gehöre vor allem die Vorarbeit dazu, die Abstimmung der Wegstrecke, die Absprache mit der Polizei und Verkehrsbehörden und vieles, vieles mehr.

    Beifall für ein viertel Jahrhundert als Wallfahrtsführer

    All das habe Engelbert Brüger in den vergangenen 25 Jahren für seine Wallfahrer sehr gut gemeistert. Dafür sagte Kilian Weigand im Namen aller ein Vergelt's Gott und überreichte mit dem stellvertretenden Wallfahrtsführer Jochen Leber ein Licht, das an viele lichtreiche Augenblicke der vergangenen Wallfahrten erinnern soll, außerdem einen Essensgutschein und eine Flasche Wein. "Du hast uns in den vergangenen 25 Jahren hervorragend geführt und wir danken vor allem für deine Gedankenimpulse, aber auch für die Auswahl der Gebete und Lieder."

    Der Beifall der Wallfahrer zeigte Engelbert Brüger, dass alle dieser Meinung waren. Von Wallfahrtsführer Otto Heintz hatte er dieses Amt übernommen, sagte er, er habe es immer mit Freude gemacht, vor allem weil er die Wallfahrer hinter sich wusste. "Für dich, Engelbert ist jeden Tag Wallfahrt, denn in den kommenden Wochen beginnen bereits die Vorbereitungen für das kommende Jahr", meinte Kilian Weigand. Verschiedene langjährige Pilger wurden verabschiedet.

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