• aktualisiert:

    Bad Neustadt

    Warum in Rhön-Grabfeld kein Probealarm stattfand

    Die Sirenen auf dem Rathausdach in Bad Königshofen. Foto: Hanns Friedrich

    In weiten Teilen Bayerns fand am Donnerstag, 12. September, um 11 Uhr ein Probealarm statt. Für eine Minute heulten die Sirenen. In Unterfranken bildete der Landkreis Rhön–Grabfeld dabei eine Ausnahme: Hier blieb es still, es fand kein Probealarm statt. Gerald Söder, zuständig für Katastrophenschutz und Feuerwehren im Landratsamt Rhön–Grabfeld, erklärt den Grund dafür.

    Keine Störfall–Betriebe in Rhön–Grabfeld

    Der Probealarm stehe im Zusammenhang mit der Störfallverordnung, so Söder. Diese besage, dass die Alarmierung in einem Radius von 25 Kilometern rund um Störfall–Betriebe getestet werden muss. Darunter fallen beispielsweise Kernkraftwerke oder Betriebe mit besonderem Gefahrenpotential. Solche Betriebe gebe es im Landkreis allerdings nicht, demzufolge auch kein Probealarm, erläutert er.

    Dass die Sirenen funktionieren, werde im Landkreis sowieso monatlich getestet. An jedem ersten Samstag im Monat gibt es Probealarm im Altlandkreis Bad Neustadt, am zweiten Samstag im Altlandkreis Mellrichstadt und am Dritten im Altlandkreis Königshofen, sagt Söder. Darüber hinaus würden die Meldeempfänger, die die Feuerwehrleute immer bei sich tragen und über die sie ebenfalls alamiert werden können, regelmäßig getestet.

    Weitere Artikel
    Fotos

      Kommentare (0)

        Anmelden