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    Ostheim

    Wasserspielplatz Ostheim: Nicht nur Kinder sind begeistert

    Eine echte Aufwertung für das Ostheimer Schwimmbad ist der auf Initiative und mit Förderung der Arbeiterwohlfahrt (AWO) entstandene Wasserspielplatz. Darüber freuten sich auch die Sponsoren und die Kindergartenkinder, die das neue Spielangebot „einweihen“ durften. Foto: Eva Wienröder

    Am Mittwochnachmittag wurde der neue Wasserspielplatz auf dem Außengelände des Ostheimer Schwimmbades offiziell seiner Bestimmung übergeben. Dank der Initiative der Arbeiterwohlfahrt (AWO) und weiterer Spender konnte der langgehegte Wunsch endlich in Erfüllung gehen. Mit der neuen Anlage gewinnt das Bad gerade für Familien mit Kindern an Attraktivität.

    Anne Marie Drescher (Orts- und Kreisverbandsvorsitzende der AWO) war sichtlich stolz auf das gelungene Werk. Schließlich war ein Wasserspielplatz zur Aufwertung der städtischen Einrichtung schon in ihrer Zeit als Stadträtin immer wieder ein Thema, wurde aber nie umgesetzt. Die AWO, die vor knapp zwei Jahren bereits die Anschaffung von Fitnessgeräten für den Kurpark am Tanzberg initiiert hat, hat die Anlage maßgeblich finanziert.

    Kindergartenkinder nehmen Anlage gleich in Beschlag

    Darüber hinaus konnten Spenden bei Vereinen und Privatleuten generiert werden. So konnten außerdem noch verschiedenes Zubehör für den Wasserspielplatz sowie Liegen und Sonnenschirme angeschafft werden. Die Spielstätte, die über das Hallenbad zugänglich ist, hat einen schönen Platz auf dem Gelände bekommen. Vor der Liegewiese im Grünen, wobei Bäume als natürliche Schattenspender dienen, sodass die Kinder auch bei starkem Sonnenschein und großer Hitze nach Herzenslust draußen spielen können.

    Zur Eröffnung hatte man eine Gruppe Kindergartenkinder aus dem „Schobert-Haus“ eingeladen. Die Mädchen und Jungen waren sichtlich begeistert und nahmen das neue Spielangebot sogleich in Beschlag. Eingeladen waren auch die Sponsoren bzw. deren Vertreter, um ihnen Dankeschön zu sagen. Dazu gehörten der Verein für Stadtmarketing Ostheim (VSO), die örtliche Soldatenkameradschaft, die Ortsverbände von Freien Wählern und SPD, die Burg-Apotheke (Inhaber David Baer), Kornelia Link und die Familie Bauersachs.

    Die Kindergartenkinder hatten ihren Spaß und „testeten“ ausgiebig die verschiedenen Elemente des Wasserspielplatzes. Foto: Eva Wienröder

    Spielerisch mit dem Wasser vertraut machen

    Letztere hatte den Erlös von ihrem Stand beim Lichtenburg-Flohmarkt gespendet. Der städtische Bauhof hat die Anlage installiert und die Gestaltung des Platzes übernommen, wofür Drescher Bauhofleiter Timo Palau und seinen Mitarbeitern dankte. Hocherfreut war Ralf Diepholtz, der als zweiter Bürgermeister im Namen der Stadt Ostheim besonders der AWO dankte. Vielen Menschen sei gar nicht bekannt, was die AWO alles leistet. Nicht nur auf dem Gebiet der Seniorenarbeit, sondern in vielen anderen Bereichen ist die AWO tätig und damit einer der Spitzenverbände in Deutschland für Wohlfahrtspflege.

    Mit dem Wasserspielplatz hat die AWO nun gezielt etwas für die Kleinen unternommen. „Kinder brauchen Bewegung“ und „wo Wasser ist, ist Leben“ meinte der zweite Bürgermeister und strahlte vergnügt mit den Mädchen und Jungen, die offensichtlich großen Gefallen an der neuen Spielmöglichkeit gefunden hatten.

    Der Wasserspielplatz bedeutet auch so etwas wie einen Lückenschluss in der städtischen Einrichtung. Hier können sich Kinder, die noch nicht schwimmen können, spielerisch mit dem Wasser anfreunden. Bademeister Volker Schmitt wird natürlich immer ein Auge auf die Anlage haben und so sind die Kleinen dort gut aufgehoben, während Mama und Papa unbeschwert im Bad ihre Bahnen ziehen können.

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