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    Großeibstadt

    Wegen Corona: Die Versorgung der Tiere ist in Gefahr

    Weil durch die Einschränkungen aufgrund der Coronakrise dem Verein dringend benötigte Einnahmen fehlen, bittet der Tierschutzhof Großeibstadt um Spenden.
    Weil durch die Einschränkungen aufgrund der Coronakrise dem Verein dringend benötigte Einnahmen fehlen, bittet der Tierschutzhof Großeibstadt um Spenden. Foto: Bildrechte: Tierschutzhof Rhön-Grabfeld e.V.

    Die Corona-Pandemie macht auch vor dem Tierschutzhof in Großeibstadt nicht halt. Durch Schließung des Publikumsverkehrs und des nicht kommerziellen Reitbetriebes brechen für den gemeinnützig anerkannten Verein wichtige und dringend benötigte Gelder weg. Das macht der Verein in einer Pressemitteilung deutlich. Sollte die Pandemie längere Zeit andauern, wäre sogar die Versorgung der rund 80 Tiere gefährdet, befürchten die Tierschützer.

    Aufgrund der Coronakrise und den damit verbundenen Sicherheitsmaßnahmen musste der Tierschutzhof Rhön-Grabfeld seinen Hof für Besucher schließen. Dadurch kommt der Verein in ernste finanziellen Schwierigkeiten. Durch den Wegfall des Reitbetriebes und der geplanten Kinderangebote in den Osterferien, fehlen dem Verein wichtige Gelder für die nahtlose Versorgung der geretteten Tiere. Zudem ist seit Jahresanfang das Spendenaufkommen drastisch zurückgegangen. Im Gegensatz zu Tierheimen erhält der Tierschutzhof keine Unterstützung aus öffentlichen Mitteln, leiste aber einen großen Dienst für die Allgemeinheit, heißt es in der Mitteilung weiter.

    Seit der Gründung vor 17 Jahren ist der Verein auf sich selbst angewiesen 

    Seit seiner Gründung vor 17 Jahren ist der gemeinnützig anerkannte Verein auf sich selbst angewiesen. Rund achtzig Tiere, die der Verein aus schlechter Haltung, aus Tiertötungsanlagen und vor dem Schlachthaus gerettet hat, leben derzeit auf dem vereinseigenen Anwesen. Darunter viele Ponys, Pferde, Hunde, Katzen, Schafe, Ziegen, Hasen, Schweine, Hähne und auch zahlreiche Nager. All diese Tiere werden von Ehrenamtlichen, die ihre Freizeit opfern, auch in dieser schwierigen Ausnahmesituation betreut und versorgt.

    Die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie sind wichtig und sinnvoll, dürften aber nicht zur Last unschuldiger Tiere gehen, so in der Mitteilung weiter. Daher bittet der Tierschutzhof Rhön-Grabfeld e.V. um dringend benötigte Spenden in Form von Geld oder Tierfutter, damit die Schützlinge des Hofes weiterhin versorgt werden können. Tierfutter kann direkt am Hof abgegeben werden. Geldspenden können auf das Konto bei der Sparkasse Schweinfurt-Haßberge (IBAN: DE93 7935 0101 0009 0187 48) einzahlt werden.

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