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    Wegfurt

    "Wegfurter Blasmusikvergnügen" war ein voller Erfolg

    Mit großer Begeisterung erlebten Wegfurter und viele Gäste aus der Umgebung die inzwischen siebte Ausgabe des "Wegfurter Blasmusikvergnügens" in der Geisfürsthalle. Gut aufgelegt präsentierten die Wegfurter Musikanten unter anderem auch zwei Uraufführungen ihres Dirigenten Thomas Rockenzahn. Foto: Manfred Zirkelbach

    "Es ist ein Stück Heimat, wenn man sich mit "Grüß Gott" begrüßt", begann Egon Sturm seine Moderation zur inzwischen bereits siebten Auflage des "Wegfurter Blasmusikvergnügens" in der Geisfürsthalle. Und mit der Polka "Grüß Gott" begannen die Musikanten des Wegfurter Musikvereins ihr rund dreistündiges musikalisches Programm.

    Natürlich war auch in diesem Jahr die Geisfürsthalle wieder bis auf den letzten Platz besetzt, denn auch einige Musikantenfreunde aus der Umgebung hatten sich unter das erwartungsvolle Publikum gemischt. Bereits die ersten Stücke des Abends wurden auch mit großem Applaus bedacht und als schon nach einer halben Stunde die spontane Aufforderung aus dem Publikum nach "Zugabe" kamen, bremste Egon Sturm humorvoll: "Da warte mer noch e weng". Es war eine regelrechte Freude, den Wegfurtern zuzuhören. Märsche, Polkas, Walzer wechselten sich ab, Dirigent Thomas Rockenzahn führte seine Musikanten in seiner unverwechselbaren Art des Dirigierens geradezu zu Höchstleistungen.

    Auch Eigenkompositionen standen auf dem Programm

    Natürlich standen auch beim diesjährigen Konzert wieder einige Kompositionen von Thomas Rockenzahn im Programm. Da war zunächst sein Erstlingswerk zu hören, welches er im Gesangsduett mit Marina Wolf vortrug: "Wo Musikanten träumen, ist die Welt noch friedlich schön". Inzwischen sind einige seiner Werke auch im Musikverlag von Alexander Pfluger erschienen. Der Name Alexander Pfluger war dann auch im Laufe des Abends immer wieder zu hören. Denn einige Stücke aus dessen über 400 Kompositionen und Arrangements hatte Thomas Rockenzahn für das Konzert aufgelegt. Die Polka "Böhmisches Musikantenfest" gehört wohl zu den bekanntesten Stücken, aber auch "Wir sind die Egerländer Musikanten" oder die "Bodensee-Polka" strahlen Beschwingtheit und Fröhlichkeit aus.

    Und auch in diesem Jahr gab es von und mit Thomas Rockenzahn wieder eine Uraufführung zu erleben. Erstmals hat er sich mit "Träumen im Dreivierteltakt" an die Komposition eines Walzers gemacht, welcher mit großem Beifall seiner Fans bedacht wurde. Aber nicht genug. Den überaus bekannten Evergreen aus den  60er Jahren "Leb wohl Jasmina" arrangierte Thomas neu und sang den Hit zusammen mit Marina Wolf.

    Lebensfreude pur war in der Musik zu spüren

    Mit der Beguine "Buchonia Romantica" hat sich Thomas Rockenzahn inzwischen ebenfalls einen guten Namen gemacht. Genauso wie mit der Polka "Rhön-Böhmische", wo er die Lebensfreude dieser beiden Landstriche musikalisch interpretierte. Arrangiert hat Thomas Rockenzahn ebenfalls den schon legendären Hit des "Kleinen Harmonikaspielers". Begeistert sangen die Gäste den Ohrwurm mit. Dass da natürlich auch Original-Stücke böhmisch-mährischer Musikanten bei diesem ausgesprochen großem Repertoire nicht fehlen durften, wurde unterstrichen durch die "Polka Nr. 37" von Metodej Prajka oder "Wenn zwei Herzen fragen", einem wunderschönen Gesangswalzer des böhmischen Komponisten Karel Waldauf. Auch der österreichische Musikantenstil wurde mit Kompositionen von Peter Leitner präsentiert, nämlich mit "Polkafreude" und "Wir sind Wir". Weil in diesem Jahr auch erstmals ein Ehrentag für Oma und Opa gefeiert werden durfte, gratulierten die Wegfurter mit der Polka "Omama und Opapa" von Peter Jenal und Ernst Hutter.

    "Kleiner Harmonikaspieler" sangen Marina Wolf und Thomas Rockenzahn mit Unterstützung des gesamten begeisterten Publikums beim Wegfurter Blasmusikvergnügen. Der Evergreen wurde vom Wegfurter Dirigenten Thomas Rockenzahl neu arrangiert worden und wurde erstmals von den Wegfurter Musikanten präsentiert. Foto: Manfred Zirkelbach

    Der Vorstand der Wegfurter Musikanten Sebastian Wappes zeigte sich abschließend ungemein erfreut über die große Zustimmung und die Begeisterung des Konzertpublikums. Die Zugaben selbst überließ Thomas Rockenzahn den Gästen per Zuruf. Und natürlich, der "Böhmische Traum" stand dabei an erster Stelle der gewünschten Hitliste.

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