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    Bastheim

    Wird das Wandern der Bastheimer Lust?

    Nach Jahren des Stillstands sollen die Umbauarbeiten an der Propstei von Wechterswinkel zu einem Beherbergungsbetrieb fortgesetzt werden. Foto: Eckhard Heise

    Das große Interesse bei der Gemeinderatssitzung in Bastheim galt zwar dem Bürgerbegehren, aber die Besucher mussten sich noch etwas gedulden. Denn Tagesordnungspunkt eins beinhaltete das Wanderwegenetz der Gemeinde. Dazu präsentierte Larissa Renninger vom Naturpark Rhön ein Konzept mit Wegen rund um die Gemeinde.

    Die Beraterin schickte voraus, dass der Naturpark Investitionen wie die Erneuerung der Wegbeschilderung oder Schaffung von Sitzgelegenheiten und Informationstafeln mit bis zu 50 Prozent bezuschusst. Der Bau von Wegen werde nicht gefördert, bedauerte Larissa Renninger.

    In Bastheim würden nach dem Entwurf - den maßgeblich Ratsmitglied Daniel Keppner mit ausgearbeitet hat - insgesamt 40 Kilometer Rundwege ausgewiesen. Gleichwohl sich sehr schöne Streckenabschnitte darunter befänden, sei die Beschilderung eher unzureichend und auch nicht nach Zielgruppen differenziert.  Die Umsetzung des Projekts ist auf zwei Jahre angesetzt. Einstimmig unterstützte das Gremium die Initiative.

    Voraussichtlich letzter Auftrag für den Dorfladen

    Den "voraussichtlich letzten Auftrag für den Dorfladen" – wie Bürgermeisterin Anja Seufert hoffte - vergab das Gremium mit Pflasterarbeiten vor der Einrichtung. Das günstigste Angebot hatte mit 30 000 Euro das Unternehmen Walter Behringer eingereicht, das auch den Zuschlag erhielt.

    Lange hatte das Projekt zur Sanierung der Propstei in Wechterswinkel auf Eis gelegen, weil es offensichtlich Probleme mit dem Denkmalschutz gegeben hatte. Jetzt will der Bauherr sein Vorhaben fortsetzen und einen Beherbergungsbetrieb mit 18 Betten einrichten. Dabei will er neuerdings ein Nebengebäude zu Wohnzwecken herrichten, was von den Gemeinderäten beschlossen wurde. Außerdem befürwortete das Gremium das Stellplatzangebot innerhalb des Areals.  

    Der Kindergarten von Reyersbach braucht mehr Platz und dazu soll das Dachgeschoss ausgebaut werden. Die Bürgermeisterin präsentierte dazu Entwürfe, die Kosten von 100 000 Euro verursachen und vom Gremium abgesegnet wurden.

    Lang umstrittene Erweiterung des Baugebiets

    Eine lang umstrittene Erweiterung des Baugebiets "Hundsäcker" in Braidbach wird jetzt auf den Weg gebracht. Bei der Sitzung vergab das Gremium den Auftrag für die Erschließung, die bei der Firma Streck-Eisenmann 320 000 Euro beträgt. Die Bürgermeisterin freute sich, dass das Angebot 25 Prozent unter den ursprünglich veranschlagten Kosten liegt. Auch bei der Sanierung des Wasserwerks fährt die Gemeinde günstiger als nach der ersten Ausschreibung. Wegen der hohen Preise hatte der Gemeinderat die Ausschreibung aufgehoben und jetzt wiederholt. Nun lag das niedrigste Angebot 13 000 Euro günstiger und bei 87 000 Euro.

    Aus dem kommunalen Förderprogramm erhielt Lydia Küffe einen Zuschuss von 800 Euro für die Sanierung der Fassade an ihrem Wohnhaus zugesprochen. Für die Feuerwehr Reyersbach schaffte die Gemeinde neue Geräte für das Einsatzfahrzeug an, außerdem neue Atemschutzausrüstung für knapp 5600 Euro. Für die Alte Schule Unterwaldbehrungen stimmte das Gremium einem Nachtragsangebot für Türen zu. Die  Arbeiten soll die Firma Gottwalt, Mellrichstadt, für knapp 6000 Euro ausführen.

    Grünes Licht erhielt der Bauantrag für einen Balkon in der Spielgasse. Nachdem das Gremium die Entschädigung für die Wahlhelfer festgelegt hatte, bestätigten die Räte noch Tom Wende als neuen stellvertretenden Kommandanten der Feuerwehr Wechterswinkel.

               

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